Unbekannte Villa gesucht

Heimatbund und wochenkurier fragen auch heute wieder: Welcher Leser weiß, wo diese Villa, gebaut auf jeden Fall vor 1911, gestanden hat (oder noch steht)? (Foto: Heimatbund-Archiv)

Hagen. (JB/ME) Der Hagener Heimatbund (HHB) baut seit vier Jahren ein umfangreiches digitales Fotoarchiv auf. Über dreißigtausend Bilder sind bereits eingescannt und wurden mit Suchbegriffen versehen, damit ein schneller Zugriff möglich ist. Dabei taucht immer mal wieder ein Bild auf, das keiner der zuständigen HHB-Heimatforscher zuordnen kann oder über das so gut wie nichts bekannt ist.

In Zusammenarbeit mit dem wochenkurier hat der Heimatbund deshalb vor einem Jahr die Serie „Suchbild des Monats“ gestartet. Der HHB-Vorsitzende Jens Bergmann erläutert: „In loser Folge stellen wir ein Bild vor, von dem wir nicht wissen, was darauf zu sehen ist und bitten Sie, liebe Leser, uns bei der Zuordnung zu helfen.“

Das kann man, indem man dem Hagener Heimatbund eine Mail schickt (info@hagenerheimatbund.de), man kann dem HHB auch „normal“ schreiben (Hagener Heimatbund, Eilper Straße 71, 58091 Hagen) oder ihm auf den Anrufbeantworter sprechen (Telefon 0 23 31 / 2 07 56 21 – bitte Telefonnummer hinterlassen, damit jemand zurückrufen kann!). „Sobald wir Klarheit haben, berichten wir, was sich ergeben hat“, verspricht Jens Bergmann.

Heute folgt eine neue Such-Aktion!

Wir zeigen eine typische Villa der „Ära 1900“. Wie seinerzeit üblich, weist der Bau einen netten Vorgarten auf, geziert mit einem gründerzeitlichen Zaun. Ähnliche Bauten standen beispielsweise an der Bahnhofstraße oder an der Kölner Straße. Doch wo könnte sich dieses heute im wochenkurier abgebildete Exemplar befunden haben? Oder existiert es gar noch? Vielleicht ein wenig umgebaut?

Auf der Rückseite gibt es den Vermerk: „1911 Sammlung Clever.“ Das hilft aber kaum weiter. Oder? Der Heimatbund hofft jedenfalls auf kundige Leser!

Übrigens, liebe Leser: Wenn Sie selbst ein Bild haben, von dem Sie nicht wissen, was darauf zu sehen ist, möchte der Heimatbund gerne Hilfe anbieten. „Und wenn Sie Fotos besitzen, die Sie für unsere Datei zur Verfügung stellen wollen (die Originale bekommen Sie natürlich zurück!), würden wir uns auch sehr freuen,“ ergänzt HHB-Vorsitzender Bergmann.