Ungewöhnliches mit Tuba

Hagen. Das zweite Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 21. Oktober ab 20 Uhr drückt mit Andreas Martin Hofmeir voll auf die Tuba. Ein besonders unkonventionelles Konzerterlebnis erwartet die Besucher. Nach dem Melton-Tubaquartett in der vergangenen Saison steht erneut die Tuba im Mittelpunkt – diesmal vertreten durch den wohl berühmtesten Tubisten unserer Zeit.

Andreas Martin Hofmeir ist ein Grenzgänger zwischen musikalischen Welten: Sowohl als klassisch ausgebildeter Musiker als auch als Kabarettist ist er erfolgreich und wurde mit renommierten Preisen – wie dem ECHO und dem Passauer Scharfrichterbeil – ausgezeichnet. Besondere Berühmtheit erlangte er durch seine Tätigkeit als Tubist bei der Münchener Band La Brass Banda.

In Hagen wird Hofmeir das eigens für ihn geschriebene und äußerst unterhaltsame Tubakonzert von Jörg Duda spielen – natürlich barfuß, wie er es immer tut. Zudem wird er sein kabarettistisches Talent zeigen, da er das gesamte Konzert auch moderieren wird. Auf dem Programm stehen weiterhin die selten zu hörende Tondichtung „Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang“ von Jean Sibelius und Edward Elgars berühmte „Enigma-Variationen“, hinter denen sich ein bis heute ungelöstes Musikrätsel verbirgt. Die Leitung des Konzertes obliegt GMD Florian Ludwig.

Das Philharmonische Orchester Hagen bietet dem Publikum zudem um 19.15 Uhr eine Einführung in die Werke des zweiten Sinfoniekonzerts an.

Karten gibt es unter Telefon 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, in allen Hagener Bürgerämtern sowie bei den Eventim-Vorverkaufsstellen.