Unter Höchstspannung

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Hagen. Die Planungen für den Bau einer neuen Höchstspannungsfreileitung zwischen Dortmund und dem rheinland-pfälzischen Betzdorf-Dauersberg beginnen in diesen Tagen mit einem ersten wesentlichen Verfahrensabschnitt, dem sogenannten Raumordnungsverfahren. Es wird von der Bezirksregierung Arnsberg für den nordrhein-westfälischen Teil der Leitung federführend koordiniert.

Die insgesamt 116 Kilometer lange Trasse verläuft von Dortmund über Hagen, Lüdenscheid, Siegen bis nach Dauersberg in Rheinland-Pfalz und soll von der Amprion GmbH, einer RWE-Tochtergesellschaft, gebaut werden. Sie wird eine bereits bestehende 220-Kilovolt-Höchstspannungsleitung und eine 110-Kilovolt-Hochspannungsleitung der RWE und der Deutschen Bahn ersetzen.

Die für das Verfahren notwendigen Antragsunterlagen werden in der Zeit von Montag, 11. April, bis einschließlich 1. Juni 2011 auch in Hagen öffentlich ausgelegt – und zwar im Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung, Zimmer 403 im 4. Stock im Historischen Rathaus, Rathausstraße 11.

Die Einsicht ist möglich während der üblichen Dienstzeiten: Montag bis Donnerstag 8.30 bis 15.45 Uhr, Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr. Terminabsprachen sind zudem möglich unter Telefon 0 23 31 / 2 07-31 66. Stellungnahmen können innerhalb der Auslegungsfrist schriftlich per E-Mail an rov-amprionleitung-nrw@bra.nrw.de oder zur Niederschrift bei der auslegenden Behörde – hier: die Stadt Hagen – geltend gemacht werden.