Verbote in der Karwoche

NRW. (Red.) Für den „stillen Feiertag“ Karfreitag und für den Vorabend zu Karfreitag gelten besondere Vorschriften des nordrhein-westfälischen Feiertagsgesetzes.

Sowohl für diejenigen, die am Gründonnerstag-Abend oder am Karfreitag etwas unternehmen wollen, als auch für potenzielle Veranstalter dürften die folgenden Hinweise daher von besonderem Interesse sein:
„Tanzverbot“
Von Gründonnerstag, 13. April, 18 Uhr, bis Samstag, 15. April, um 6 Uhr sind jegliche öffentliche Tanzveranstaltungen, sowie musikalische und sonstige unterhaltende Darbietungen jeder Art in Gaststätten und Diskotheken verboten.
Keine Veranstaltungen
Von Karfreitag, 14. April, um 0 Uhr bis Karsamstag, 15. April, um 6 Uhr sind gar keine öffentlichen Veranstaltungen erlaubt. Hierzu zählen insbesondere Märkte, gewerbliche Ausstellungen, sportliche Veranstaltungen, Leistungsshows, Zirkusaufführungen, Volksfeste, tänzerische und artistische Darbietungen, alle Unterhaltungsdarbietungen in Gaststätten und Diskotheken sowie der Betrieb von Spielhallen und Wettannahmestellen.
Autowaschen und Umzüge
Darüber hinaus müssen an Karfreitag – wie an allen Sonn- und Feiertagen – auch Videotheken und Autowaschanlagen geschlossen bleiben. Das gilt sogar für die Staubsauger an Tankstellen. Ebenso verbietet das Feiertagsgesetz am Karfreitag Wohnungsumzüge.
Wer darf öffnen?
Gesetzlich nicht verboten sind aber Kunstausstellungen, Kunstführungen, Tierschauen und ähnliche Veranstaltungen. Auch Museen dürfen öffnen.
Bäckereien, Blumengeschäfte und Kioske dürfen am Ostersonntag für insgesamt fünf Stunden öffnen, müssen jedoch am Ostermontag geschlossen bleiben. Die Öffnungszeiten müssen im Eingangsbereich genau angegeben sein. Bäckereien, die darüber hinaus ein Café betreiben, dürfen das Café am Ostersonntag und Ostermontag öffnen und ihre Ware zum sofortigen Verzehr vor Ort anbieten, dass heißt, kein Verkauf außer Haus.
Ausnahmen von den Bestimmungen des NRW-Feiertagsgesetzes sind möglich. Über sie entscheidet die Bezirksregierung in Arnsberg.
Quelle: Stadt Hagen