Verdienstorden für Helmut Hoyer

Armin Laschet zeichnete jetzt Helmut Hoyer mit dem Verdienstorden aus. (Foto: Land NRW / U. Wagner)

Hagen. Der frühere Rektor der Fernuniversität in Hagen, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, ist von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet jetzt für seine großen Verdienste um die Hochschule, den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen und die Hochschulbildung für Menschen in ganz Deutschland mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Armin Laschet überreichte am Tag des Ehrenamtes insgesamt 18 Bürgern die Auszeichnung.

Zu den Geehrten gehörte auch Andreas Meyer-Lauber, Mitglied des Hochschulrats der Fernuniversität. Armin Laschet bezeichnete Prof. Hoyer in seiner Laudatio als „den Mann, der die Erfolgsstory der Fernuni Hagen in den vergangenen 20 Jahren geprägt hat wie kein anderer“. Hoyer habe die Hochschule „groß gemacht und den Einstieg in ein digitales Zeitalter der ‚Fernuni 4.0‘ eingeleitet und so kräftig dazu beigetragen, dass das Versprechen vom Aufstieg durch Bildung in Nordrhein-Westfalen für alle gilt“. Verschiedene Positionen Mit demselben Elan hatte Hoyer auch den Vorsitz der nord­rhein-westfälischen Landesrektorenkonferenz inne und nahm zahlreiche Positionen auf internationaler Ebene wahr.

So war er über viele Jahre Vizepräsident des International Council for Open and Distance Education (ICDE), dem Weltverband für Fernlehre und -studium. Während seiner gesamten Amtszeit forderte Helmut Hoyer zudem auf politischer Ebene in Düsseldorf und Berlin immer wieder eine breitere Finanzierung für die Fernuniversität ein und stieß einen „parlamentarischen Beirat Fernuniversität“ im Bundestag an. Seinem Engagement sei es auch zu verdanken, dass die Fernuniversität für die Stadt Hagen zu einem Aushängeschild geworden ist. Auch im Ruhestand aktiv Auch im Ruhestand setzt sich Helmut Hoyer weiter dafür ein, dass wirklich alle studieren können, die das wollen. Zudem ist er im Förderverein des Forschungsinstituts Technologie und Behinderung aktiv. Der Verdienstorden des Landes wird seit 1986 an Bürgerinnen und Bürger als Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste für die Allgemeinheit verliehen.