Verstopfung durch Schmerzmittel: Was tun?

Hagen. (Red.) Starke, lang anhaltende oder chronische Schmerzen gehören für viele Menschen zum Alltag. Nach Angaben der Deutschen Schmerzgesellschaft sind davon etwa 17 Prozent aller Deutschen betroffen – mehr als 12 Millionen Menschen. Die Tendenz steigt, nicht zuletzt weil der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung wächst, wie jüngst anlässlich des Schmerz- und Palliativtags 2018 berichtet wurde.

Opioide gegen Schhmerzen

Opioide kommen nach dem Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation WHO bei der Behandlung mittelstarker und starker Schmerzen zum Einsatz, zunehmend aber auch in der Therapie chronischer Schmerzen.

Aus der modernen Schmerztherapie sind diese Medikamente nicht mehr wegzudenken, wie die steigende Zahl der Verordnungen im Arzneiverordnungsreport 2017 zeigt. Doch ihre schmerzstillende Wirkung ist oft mit Nebenwirkungen wie schwerer Verstopfung verbunden, die zu Lasten der Lebensqualität der Patienten gehen.

Wie sich Nebenwirkungen der Schmerztherapie vermeiden lassen und worauf es beim Umgang mit Opioiden im Alltag ankommt, dazu informieren Schmerzmediziner am Lesertelefon: Donnerstag, 21. Juni, von 11 bis 15 Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 / 090 92 90.

Häufigste Nebenwirkung: Schwere Verstopfung

Die Vermeidung von Nebenwirkungen und der sichere Umgang mit den verordneten Schmerzmitteln bedeuten für Millionen Schmerzpatienten einen wichtigen Beitrag zu mehr Lebensqualität. Doch was kann ich gegen eine Opioid-induzierte Verstopfung tun? Kommt sie nur bei bestimmten Opioiden vor? Welche Möglichkeiten gibt es, um Magen-Darmbeschwerden zu verhindern? Wie sicher ist die Therapie mit Opioiden? Worauf muss ich im Alltag achten, wenn ich Opioid-haltige Schmerzmittel einnehme? Was geschieht, wenn die Therapie verändert oder beendet wird? Alle Fragen rund um die Therapie mit Opioiden beantworten erfahrene Schmerzmediziner am Lesertelefon:

  • Prof. Dr. med. Martin Storr
    Facharzt für Gastroenterologie, Innere Medizin, Proktologie, Vorsitzender der Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität, Zentrum für Endoskopie Starnberg
  • Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Wirz
    Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin, Palliativmedizin und Schmerztherapie, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, Interdisziplinäre Intensivmedizin, Schmerzmedizin/Palliativmedizin – Zentrum für Schmerzmedizin, Lehrbefugter an der Universitätsklinik Bonn, CURA Krankenhaus, Bad Honnef
  • Dr. med. Franz Krizanits
    Niedergelassener Facharzt für Anästhesie, Praxis für Anästhesie, spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin ASP, Mülheim an der Ruhr