Viel Neues in der letzten Maiwoche

Der neue Vorstand des Allerwelthauses stellt sich vor (v.l.): Lisa Stöcker

Der neue Vorstand des Allerwelthauses stellt sich vor (v.l.): Lisa Stöcker, Christa Burghardt, Mathias Herzog, Britta Dienstbier, Hanchrist Grote, Rosalinde Siebenhaar (es fehlt Annette Richoz). (Foto: Ulrich Korfluer)

Hagen. (AnS) Jetzt kommt der Sommer in großen Schritten: Die letzten Maitage zeigten sich wettertechnisch schön, bereits zum Vatertag an Christi Himmelfahrt schien zur Wanderung aller Papas die Sonne.

Ansonsten ereilte Hagen eine sehr traurige Nachricht: Der langjährige Hagener SPD-Politiker Wilfried Kramps starb am Montag im Alter von 77 Jahren. Kramps war zunächst Hagener Ratsmitglied, später Fraktionschef und Abgeordneter im NRW-Landtag.
Neuer Vorstand
Im Allerwelthaus bleibt es weiter spannend: Nach drei Jahren erfolgreicher Vorstandsarbeit hat sich Martin Pietschik schweren Herzens entschlossen, nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden im Allerwelthaus zu kandidieren.
Seine Nachfolgerin wird Christa Burghardt, die über dreißig Jahre als Geschäftsführerin des Hagener Kinderschutzbundes agierte und seit zwei Jahren in Rente ist. „Vorstandsmitglied zu werden das war überhaupt nicht mein Ziel“, erklärt die engagierte Frau.
„Als Rentnerin wollte ich bewusst am Ende einer Kette ehrenamtlich tätig sein. Aber die äußerst schwierige Lage, dass trotz intensiver Suche die Nachfolge für solch ein anspruchsvolles Amt nicht gesichert war und gleichzeitig der Standort des Hauses gerettet werden muss, ist so sehr ins Gewicht gefallen, dass ich Ja gesagt habe“, begründet Christa Burghardt ihre Entscheidung.
Neue Ausstellung
Wer ein Ausflugsziel fürs Wochenende sucht, der wird vielleicht in der Archäologischen Landesausstellung NRW in Herne fündig, die in der vergangenen Woche eröffnet wurde. Dort zu sehen ist neben spannenden Fundstücken aus der Jungsteinzeit auch eine „Hagenerin“: Eine Rekonstruktion eines Gesichts einer Steinzeitfrau aus der heimischen Blätterhöhle.
Keine neue Baustelle
An Baustellen gewöhnt sind die Hagener schon, zwei davon werden allerdings vermutlich erst im nächsten Jahr für Unmut und Stau sorgen: Wie bekannt wurde, bekommen der Märkische und Bergische Ring 2018 eine neue Straßendecke. Und auch die Sanierung der Saarlandstraße ist zunächst verschoben worden. Grund für die Verzögerungen sollen fehlende Kapazitäten im Planungs­amt der Stadt sein.
Neue Fassung
Trotz deutlicher Verbesserungen bei der Belastung durch Stickstoffdioxid und Feinstaub werden in Hagen immer noch Grenzwerte überschritten. Deshalb wird der seit 2008 gültige Luftreinhalteplan (LRP Hagen 2008) um zusätzliche Maßnahmen ergänzt. Die neue Fassung tritt am heutigen Samstag, 27. Mai, in Kraft.
Die Maßnahmen des LRP Hagen 2008 haben dazu geführt, dass der NO2-Grenzwert am Belastungsschwerpunkt Enneper Straße seit dem Jahr 2012 und am Belastungsschwerpunkt Wehringhauser Straße seit dem Jahr 2014 eingehalten wird.
An den Belastungsschwerpunkten Graf-von-Galen-Ring und Märkischer Ring konnten durch die Maßnahmen des LRP Hagen 2008 deutliche Belastungsabsenkungen, aber noch keine NO2-Grenzwerteinhaltung, erreicht werden.
Die aktualisierte Ursachenforschung hat bestätigt, dass weitere Maßnahmen zur Reduzierung von lokalen Fahrzeugemissionen an den noch überschrittenen Belastungsschwerpunkten Graf-von-Galen-Ring und Märkischer Ring erforderlich sind. Dies soll besonders durch den Bau der Bahnhofshinterfahrung und weiterer Verbesserungen im Bereich der Busflotte erreicht werden.
Gute Qualität
Wer das schöne Wetter dieser Tage genießen will, der kann sich nicht nur in den Freibädern der Stadt und Umgebung abkühlen, sondern auch eine frisches Bad in der Glör nehmen. Die Wasserqualität ist dort nach neustem Bericht ausgezeichnet.