„Visitenkarte für Lebendigkeit“

Zu den wichtigsten Visitenkarten Hagens gehört das Theater. Aktuell wird die Fassade renoviert. Mittlerweile kristallisiert sich auch heraus, welche Farbe das kulturgeschichtlich bedeutsame Bauwerk demnächst erhält. Die Stadtverwaltung und der Kulturausschuss haben sich mit dem Vorschlag der Denkmalbehörde angefreundet, das Theater annähernd wieder so erstrahlen zu lassen, wie es 1911 aussah. Das heißt, der Musentempel wird demnächst in einen warmen Grau-Ocker-Ton getaucht. Experten hatten herausgefunden, dass einst ein gefärbter Putz das Theater umhüllte. Die Putzfarbe wurde inzwischen eindeutig identifiziert. Der „Außenhaut von damals“ möchte man wenigstens farblich wieder nahe kommen. (Foto: Michael Eckhoff)

Hagen. „Wir in Hagen wissen um die Lebensqualität unserer Stadt, insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Kraft und die Vielfalt der kulturellen, sozialen und Freizeiteinrichtungen“, so Hagens Oberbürgermeister Jörg Dehm. „Gleichwohl müssen wir uns immer wieder um die Wahrnehmung der beachtlichen Potenziale unserer Heimatstadt bemühen. Hagen hat hier gute Voraussetzungen, sich im Wettbewerb mit den anderen Kommunen zu profilieren.“ Dieses Profil zu schärfen, ist eine der Hauptaufgaben der „HAGENagentur GmbH“, die Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus in Hagen koordiniert und weiterentwickelt.

In den nächsten Wochen plant sie eine hochwertige, inhaltlich und gestalterisch ansprechende Broschüre über den Standort Hagen zu erstellen. „Als Partner für dieses Vorhaben haben wir einen Verlag aus Coesfeld-Lette ausgewählt, der bereits eine breite Erfahrung bei der Herstellung solcher Standortpräsentationen vorweisen kann“, so der Geschäftsführer der Hagen-Agentur, Gerhard Schießer. „Den redaktionellen Inhalt und das Layout werden wir in enger Abstimmung mit dem Verlag erarbeiten.“

Vorteile Hagens

Die Vorteile Hagens als Wirtschaftsstandort, die Vorstellung seiner Wirtschaftsunternehmen und besonderer Schwerpunktbranchen werden die Hauptthemen des neuen Unternehmens- und Standortportraits sein. Wie eine „Visitenkarte der Stadt“ soll das Magazin die Wirtschaftsunternehmen mit ihren Möglichkeiten und Chancen präsentieren und über den Wirtschaftsstandort informieren.

Skulptur „hinter Gittern“: Auch die berühmten „Damen“ der Hagener Theaterfrontfassade werden demnächst einer Reinigung unterzogen. (Foto: Michael Eckhoff)

„Aber auch die weichen Standortfaktoren wie das breite Bildungsangebot, die guten Wohn- und Lebensbedingungen und die vielfältigen Freizeit-, Sport und Erholungsmöglichkeiten gehören zu einer umfassenden Standortpräsentation“, betont Dehm.

Dem Oberbürgermeister und der Hagen-Agentur liegt eine Darstellung der vielen starken Unternehmen Hagens sehr am Herzen. Von einer gelungenen Präsentation des Standorts werde nicht nur die Stadt, sondern auch die ansässige Unternehmerschaft profitieren. „Allerdings kann dieses ehrgeizige Vorhaben nur gelingen, wenn es von möglichst vielen Firmen, die sich in der Broschüre präsentieren, unterstützt wird“, erklärt Schießer. „Wir würden uns daher sehr freuen, wenn unsere Unternehmen die Gelegenheit nutzen, sich aktiv für ein zukunftsorientiertes Standortmarketing zu engagieren.“

Kontakt aufnehmen

In den nächsten Tagen wird Jochen Federlein vom NEOMEDIA-Verlag im Auftrag der Hagen-Agentur Kontakt mit den Hagener Unternehmen aufnehmen. Er ist für organisatorische und technische Fragen dieser Standortpräsentation direkter Ansprechpartner (Telefon 0 23 31 / 2 07-58 93, E-Mail: federlein@hagenagentur.de). Gerne steht aber auch das Team der Hagen-Agentur für Nachfragen zur Verfügung. Ansprechpartner ist Hans-Jürgen Krüner, Telefon 0 23 31 / 8 09 99 32, E-Mail: kruener@hagenagentur.de.