Vom Reden zum Handeln: Hagens Soziales Küchenstudio hat den Sprung geschafft

Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser

Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser, GWG-Vorstand Christoph Rehrmann und Oberbürgermeister Erik Schulz (v.l.n.r.) bedanken sich stellvertretend für das Team des Sozialen Küchenstudios bei Sabine Gerlich und Nicole Schneidmüller-Gaiser. (Foto: Hagen ist B

Haspe. „Es ist ja oft der schwierigste Sprung: Vom Sagen, was man nicht will – nämlich Pegida in Hagen – hin zum Tun und sich Engagieren. ‚Hagen ist BUNT‘ hat sich mit seinem Sozialen Küchenstudio deutlich positioniert, und dafür will ich mich persönlich und im Namen Stadt bedanken!“
Oberbürgermeister Erik Schulz sparte nicht mit Lob beim Tag der offenen Tür, zu dem das Soziale Küchenstudio am vergangenen Wochenende eingeladen hatte.
„Dieses deutliche Signal in die Bürgerschaft hat es gebraucht: Wir bewältigen die ­Flüchtlings-Situation!“
„Besonders bedanken möchten wir uns auch bei den Haspern“, adressierte die stellvertretende Leiterin, Sabine Gerlich an den ebenfalls anwesenden Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser und an Christoph Rehrmann von der GWG, die die Räume zur Verfügung stellt.
Von der Bezirksvertretung über Geschäftsleute und Handwerker bis zu zahlreichen Einzelpersonen reicht die Liste derjenigen, die das Küchenstudio im März tatkräftig und finanziell beim Umzug in das ehemalige Bürgeramt am Hüttenplatz unterstützten.
„Dank dieser Unterstützung können wir nach den Sommerferien unser Angebot weiter ausbauen.“ Eine multinationale Gruppe mit 20 Frauen startet dann als „Das bunte Kochstudio“ mit gemeinsamen Treffen, bei denen „Kochen und Klönen“ im Mittelpunkt stehen sollen.