Von nationaler Bedeutung

Kluterthöhle. (Foto: Biermeier/Schlingensiepen GbR)

Hagen. Höhlenwände, die von fossilen riffbildenen Organismen überzogen sind, die dreidimensional in den Raum hineinragen und überwiegend in Lebendposition versteinert sind – solche Funde sind in Deutschland rar und machen die Kluterthöhle zu einer herausragenden Naturerscheinung. Aus diesem Grund soll das „Kluterthöhlensystem“ als zweites Nationales Naturmonument im Regierungsbezirk Arnsberg ausgewiesen werden.
Nach dem Landesnaturschutzgesetz Nordrhein-Westfalen können neben Landschaftsschutzgebieten oder Naturdenkmalen auch Nationale Naturmonumente festgesetzt werden – als NRW-weit erstes Gebiet dieser Art wurden 2017 die „Bruchhauser Steine“ bei Olsberg ausgewiesen. Nun folgt mit der Kluterthöhle ein Höhlensystem, das nach derzeitigem Forschungsstand eine Gesamtganglänge von 7.000 Metern aufweist und aus acht miteinander verbundenen Einzelhöhlen besteht.