Vorsicht Wildwechsel!

Wochenkurier Meldungen
Meldungen aus der Region

Hagen. Aktuell vermelden Beamte aus der Unfallsachbearbeitung der Polizei einen deutlichen Anstieg an Wildunfällen. Glücklicherweise sind bislang keine Menschen zu Schaden gekommen. Die Statistik belegt, dass in den Monaten März und April 2013 mit zwölf polizeilich gemeldeten Unfällen ein 50-prozentiger Anstieg im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Jahres zu vermerken ist.

Die häufigsten Strecken liegen naturgemäß außerhalb der geschlossenen Ortschaften und sind oftmals schon durch Wildwechsel-Warnschilder gekennzeichnet. Rehe und Wildschweine wechseln besonders in den morgendlichen und abendlichen Dämmerungsstunden zwischen ihren Verstecken und Futterplätzen und so ereignen sich die meisten Kollisionen zwischen 5 und 7 Uhr sowie zwischen 20 und 23 Uhr.

Es liegt in der Hand der Autofahrer, Zusammenstöße zu verhindern. Im Wonnemonat Mai sowie in der Zeit von August und September ist verhaltenes Tempo an den Gefahrenstellen der beste Rat. Die Straßenränder und angrenzenden Wälder und Felder sollten dann besonders im Auge behalten werden. Oft folgt einem Tier ein zweites oder gar ein ganzes Rudel. Wenn sich ein Zusammenstoß mit einem großen Tier nicht vermeiden lässt, bremsen Sie ’voll’ und halten das Lenkrad fest“, rät die Polizei, Ausweichmanöver sind nur etwas für Profis. Und wenn es dann doch gekracht hat, sichern Sie die Unfallstelle und benachrichtigen die Polizei!“