Wasserkraftwerk Hengsteysee

Hagen. Mehr als ein halbes Jahr hat sich die Südfassade des Wasserkraftwerks am Hengsteysee neugierigen Blicken entzogen, bald präsentiert sie sich in neuem Glanz: Die an eine Aktion des Verpackungskünstlers Christo erinnernde Gerüstkonstruktion wird derzeit zurückgebaut und soll in wenigen Tagen ganz verschwunden sein.

Rund 250.000 Euro kostete es den Ruhrverband als Eigentümer des Wasserkraftwerks, die seit 85 Jahren dem Angriff von Wind und Wasser ausgesetzte Betonfassade instand zu setzen. Dabei wurden zunächst alle schadhaften Bereiche entfernt, die freigelegte Bewehrung wurde entrostet und wieder gegen Korrosion geschützt. Danach wurden die Flächen mit einem speziellen, mit Kunststoff vergüteten Beton aufgefüllt und neue Fenster eingebaut, ehe die Fassade einen geprüften, riss-überbrückenden Überzug als dauerhaften Schutz erhielt.

Die Sanierung steht im Zusammenhang mit der Generalüberholung der Wehranlage am Hengsteysee, in die der Ruhrverband in den kommenden Jahren rund 7,5 Millionen Euro investieren wird.