Weg frei für Kaufmann?

Hagen. Das war die Woche in Hagen – ein kleiner, natürlich nicht vollständiger Rückblick:

Jetzt Weg für Kaufmann freimachen

Kann die gewählte Beigeordnete Margarita Kaufmann bald ihren Dienst in Hagen antreten? „Die Kommunalaufsicht in Arnsberg wäre gut beraten, den Weg zur Ernennung freizumachen“, sagte am Donnerstag der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Willi Strüwer. „Das Verwaltungsgericht in Arnsberg ist eindeutig zum Ergebnis gekommen, dass alles in Ordnung ist. Noch ist eine reibungslose Amtsübergabe der Beigeordneten-Stelle möglich. Es wäre ein Zeichen von Fairness, jetzt das Verfahren nicht noch bis zu einer späteren Hauptverhandlung zu verschleppen.“

Der Rat der Stadt hat Margarita Kaufmann im Dezember 2013 nach zwei überzeugenden Vorstellungen aufgrund ihrer hervorragenden Qualifikation und ihres umfangreichen Erfahrungsschatzes mit Stimmen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Hagen Aktiv, Linke und Teilen der SPD als deutlich beste Bewerberin mit einer Zweidrittel-Mehrheit gewählt. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Willi Strüwer „appelliert deshalb an die SPD-Führung, jetzt das unwürdige Postengeschacher zu beenden und das demokratische Votum für Frau Kaufmann zu respektieren. Eine reibungslose Übergabe des Vorstandsbereichs aus den Händen von Dr. Christian Schmidt wäre für die Stadt und alle Betroffenen im Vorstandsbereich für Soziales, Jugend, Bildung und Umwelt von erheblicher Bedeutung,“ betont Strüwer.

Lenneradweg: Lücke schließen?

Auf Initiative der Hagener Grünen trafen sich Akteure aus dem Märkischen Kreis, die den Ausbau des Lenneradweges vorantreiben wollen, und Vertreter des Hagener Baudezernats, um das Thema Lückenschluss des Lenneradweges in Hohenlimburg zu erörtern. Der Lenneradweg soll möglichst bald über das Hagener Stadtgebiet bis zur Lennemündung an der Ruhr weiter geführt werden.

Der Märkische Kreis kann einen großen Teil des in Letmathe geplanten Lenneradweges über eine Mischfinanzierung durch Mittel der Bezirksregierung Arnsberg realisieren. Einige Baumaßnahmen wurden bereits begonnen und mit einer Fertigstellung des Radweges in Letmathe ist in den kommenden Jahren zu rechnen. Es fehlt jedoch der Lückenschluss zwischen Letmathe und der Hohenlimburger Innenstadt.

Bei dem Treffen wurden verschiedene Möglichkeiten ausgelotet, den Lenneradweg von Letmathe aus bis zum Lennepark Hohenlimburg weiterzuentwickeln und ihn dort an den bereits bestehenden Abschnitt des Lenneradweges, der bis zur Mündung der Lenne in die Ruhr am Hengsteysee reicht, anzuschließen. Damit würden Hohenlimburg und das Hagener Lennetal Teil eines der schönsten Radwege in NRW.

Lebensgefährlich verletzte Frau

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Hohenlimburg wurde am Mittwochvormittag eine Fußgängerin lebensgefährlich verletzt. Gegen 10.35 Uhr bog ein Lkw von der Iserlohner Straße nach links in die Esserstraße ab. Zeitgleich querte eine 81-Jährige Passantin den Überweg. Der 34-jährige Trucker bemerkte die Frau nicht, erfasste sie mit der Sattelzugmaschine und schleifte sie mehrere Meter mit. Polizeibeamte sperrten den Einmündungsbereich ab und ermöglichtem so einem Rettungshubschrauber die Landung. Der Helikopter brachte die Seniorin in eine Spezialklinik.

Junge vom Dach gefallen

Auf dem Gelände eines Industriebetriebes an der Oeger Straße kam es am Ostermontag gegen 17.40 Uhr zu einem Unglücksfall. Mehrere spielende Kinder waren über ein Gerüst auf das Dach der Fabrikhalle geklettert. Ein 14-jähriger Junge stürzte durch ein Oberlicht etwa 10 Meter in die Tiefe. Dabei landete er auf einem darunter gelagerten Coil, also auf einer großen Walzrolle. Der Junge verletzte sich schwer.

Einbruch ins Boeler Bürgeramt

Einbrecher gelangten am Osterwochenende in die Räumlichkeiten des Bürgeramtes an der Schwerter Straße. Mitarbeiter bemerkten am Dienstagmorgen, dass eine rückwärtige Scheibe eingeschlagen war und sich die Täter dadurch Zugang verschafft hatten. Nach einer ersten Durchsicht gaben die Beschäftigten an, dass zwei Scanner entwendet wurden und aus einer Kaffeekasse etwas Kleingeld fehlte. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 1000 Euro, Zeugen, die weiterführende Hinweise geben können, melden sich bei der Hagener Polizei unter Telefon 02331 / 986-2066.