Weihnachten im Schuhkarton 2014

Hagen. (Red.) Geschenke unter dem Weihnachtsbaum – für viele eine Selbstverständlichkeit. Millionen Not leidender Kinder jedoch können von einem solchen Glück nur träumen. Eine einzigartige Aktion will helfen: „Weihnachten im Schuhkarton“. Ein bunt beklebter, liebevoll gefüllter Schuhkarton ist für viele Kinder oft das einzige Geschenk in ihrem Leben.

Organisiert wurde die Schuhkarton-Aktion von „Geschenke der Hoffnung“. Dies ist ein christliches, überkonfessionelles Hilfswerk mit Sitz in Berlin. Es wurde vom „Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen“ mit dem DZI-Spendensiegel ausgezeichnet und ist zudem ein anerkanntes Mitglied im „Deutschen Spendenrat“.

Hilfe aus Hagen

Anke Lambert aus Hagen-Haspe, selbst Mutter von drei Kindern, möchte sich auch in diesem Jahr wieder dafür einsetzen, dass es zur Weihnachtszeit wieder strahlende Kinderaugen gibt. Zum zehnten Mal hat sie eine Sammelstelle für diese Aktion eingerichtet. „Nachdem wir 2003 ziemlich blauäugig unsere Sammelstelle eingerichtet haben und gar nicht mit so vielen Päckchen (630) gerechnet haben, wissen wir mittlerweile jetzt schon sehr gut, was auf uns zukommt“, berichtet Anke Lambert, „im ganzen Haus stapeln sich immer im November liebevoll gepackte Geschenke. Im letzten Jahr waren es 866 Päckchen in unserer Sammelstelle und 764 in der Sammelstelle der Matthäuskirche. Also insgesamt 1630 gepackte Schuhkartons aus Hagen.“

Sammelstellen

Seit fünf Jahren gibt es eine weitere Sammelstelle in Hagen, die Karin Heupel in der Matthäuskirche in der Lützowstraße leitet. Annahmestellen sind außerdem die ev.-ref. Kirchengemeinde, Bergischer Ring 35 (Gemeindebüro, 10 bis 14 Uhr), der Markant-Markt Jörges in der Boeler Straße 124, die ev. Paul-Gerhardt-Kirche, Overbergstraße 83 und die Elfen-Apotheke Wetter, Osterfeldstraße 25.

Noch bis zum 15. November 2014 werden deutschlandweit Schuhkartons mit Geschenken gepackt und auf den Weg zu den Kindern gebrachtt. Zu Kindern, die in großer Armut leben, etwa in Slums oder Waisenhäusern. Die Hauptsammelstelle befindet sich in Berlin, von dort gehen die Überraschungs-Schuhkartons vorwiegend in osteuropäische Länder.

In die beklebten Schuhkartons (Deckel und Karton einzeln) dürfen aufgrund der strengen Einfuhrbestimmungen nur neue Waren und keine gelatinehaltigen Süßigkeiten wie zum Beispiel Gummibärchen. Wichtig sind Spielzeug, Hygieneartikel, Stifte und Hefte, eine Mütze oder Schal und ein Kuscheltier.

„Wir benötigen auch immer wieder Sachspenden in Form von Zahnpasta, Zahnbürsten, Radiergummis und Anspitzer, Stifte und Hefte, oder sehr gerne auch selbstgestrickte Handschuhe, Mützen oder Schals“, erklärt Anke Lambert.

Wer mithelfen möchte, kann die fertigen Schuhkartons – oder Sachspenden – bis spätestens zum 15. November 2014 bei Familie Lambert, Tel. 02331 / 340206, oder an den genannten Stellen abgeben. Weitere Infos: www.Geschenke-der-Hoffnung.org