Weihnachtlicher Budenzauber in und um Hagen

Hagen/Wetter/Breckerfeld. (tau/ric/Red.) Trotz eisiger Kälte warten am zweiten Adventswochenende viele Weihnachtsmärkte auf zahlreiche Besucher. Bereits zum 25. Mal weist in Boele der beleuchtete Prachtbaum wieder den Weg: Am Samstag, 4. Dezember, und Sonntag, 5. Dezember, tummeln sich die Massen auf dem Boeler Kirchplatz. Der gemütliche Markt, der völlig ohne Kommerz daher kommt, bietet ein buntes Angebot mit vielen kleinen Buden. Los geht es am Samstag, wenn Pfarrer Schneider pünktlich um 14 Uhr mit Glockengeläut den Markt eröffnet. Bis 21 Uhr darf an den rund 25 festlich geschmückten Ständen geschlemmt und gekauft werden. Am Sonntag ist der Budenzauber von 14 bis 20 Uhr geöffnet, gegen 17 Uhr wird der Nikolaus mit Süßem und Obst für die braven Kleinen erwartet. Natürlich haben auch die Boeler Schützen wieder in mühevoller Arbeit das traditionelle Hexenhaus gebastelt.

Außerdem lockt ab Freitag, 3. Dezember, bis Sonntag, 5. Dezember, wieder der Weihnachtsmarkt in Breckerfeld. Rund um die evangelische Jakobus-Kirche warten rund 40 Stände auf viele Gäste. Lichterketten und der beleuchtete Weihnachtsbaum am Eingang zur evangelischen Jakobus-Kirche sorgen für eine vorweihnachtliche, stimmungsvolle Atmosphäre. Der angestrahlte Kirchturm weist den Besuchern schon von weitem den Weg. Auf dem Markt sind vornehmlich Breckerfelder Gewerbetreibende sowie karitative Einrichtungen als Standbetreiber vertreten, die mit ihren weihnachtlich dekorierten Holzhütten dazu beitragen, den Besuchern einen Weihnachtsmarkt im ursprünglichen, adventlichen Sinne zu präsentieren. Den Besuchern wird dringend empfohlen, zur Anreise den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Neben den fahrplanmäßig verkehrenden Bussen der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr (Linie 567), der Märkischen Verkehrsgesellschaft (Linie 84) und der Hagener Straßenbahn (Linie 512) fährt die Linie 512 am Samstag, 4. Dezember, zwischen 13.30 und 22.15 Uhr, sowie am Sonntag, 5. Dezember, zwischen 11 und 18.30 Uhr im Halbstundentakt. Weitere Informationen und genaue Fahrzeiten können die Besucher über die Kundendienststellen der genannten Verkehrsgesellschaften erhalten.

Einiges zu bieten hat auch Wetter am zweiten Adventswochenende: Erstmals dürfen am Sonntag, 5. Dezember, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte im gesamten Stadtgebiet öffnen. Bereits für Samstag, 4. Dezember lädt „Rolli“ Stein ab 13 Uhr zum kleinen Weihnachtsmarkt in die Königstraße ein. Neben dem bewährten Angebot mit Leckerem aus Pfanne und Grill erwartet die Besucher Musik vom Ev. Posaunenchor der Luthergemeinde. Gegen 17 Uhr kommt der Nikolaus und überrascht die Kinder mit kleinen Geschenken. Außerdem gibt es parallel zum verkaufsoffenen Sonntag gleich zwei Märkte: Zwischen 13 und 18 Uhr ist erstmals Markt auf dem Bahnhofsvorplatz mit den Ständen der wetterschen Marktgesellschaft. Bereits ab 11.30 Uhr wird der Weihnachtsmarkt an der Lutherkirche eröffnet. Den ganzen Tag über singen Chöre und Musikgruppen.

Besonders beliebt ist auch der Weihnachtsmarkt am Schloss Hohenlimburg. Erstmals findet der mittlerweile siebte Markt an zwei Wochenenden statt (3. bis 5. Dezember bzw. 10. bis 12. Dezember). Gut 10.000 Menschen besuchten die vergangenen Märkte am Schloss. „Wir bieten ein vielfältiges und buntes Programm“, sagt Julia Dettmann, Geschäftsführerin der Schloss-GmbH. „Wer zweimal kommen möchte, sieht auch jedes Mal etwas Neues, weil die Aussteller teilweise wechseln.“ Erstmals wird es am Schloss Wintereis geben. Und auf Liebhaber von Bränden und Likören aus der Region wartet eine Spezialitätenbrennerei aus Dahl auf viele Marktbesucher. Musikalisch wird mit Posaunenchören, Akkordeonorchestern und einer Gitarrengruppe viel Abwechslung geboten. Auch das Schloss selbst wird wieder mit einem eigenen Stand aufwarten und erstmals einen eigenen Fotokalender verkaufen. Wie auch in Breckerfeld sollten die Besucher möglichst mit dem öffentlichen Nahverkehr zum Schloss kommen. Ab dem Hohenlimburger Bahnhof verkehrt ein kostenloser Pendelbus. Außerdem kann man für 1 Euro mit einer „Bimmelbahn“, die besonders Kindern gefallen dürfte, zum Schloss gelangen. „Leider ist es nicht gelungen, das Parkhaus in der Stadt anzumieten“, unterstreicht Schloss-Managerin Dettmann die angestrengte Verkehrssituation. „Der Bauzustand des Hauses stellt ein zu hohes Risiko dar.“