Weihnachtsspende diesmal für Ersthelfer

Die Vertreter der jeweiligen Ersthelfer-Institutionen nahmen den symbolischen Scheck aus den Händen von Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen/Herdecke (hi.Mitte), in Empfang. (Foto: Schievelbusch)

Hagen. (san) Die THW-Helfervereinigung und das Deutsche Rote Kreuz möchten einen Defibrillator anschaffen, der Malteser Hilfsdienst seinen Mannschaftstransportwagen ausrüsten. Die Johanniter Unfallhilfe hingegen wird primär in die Aus- und Fortbildung ihrer Helfer investieren. Und der Stadtfeuerwehrverband hat gleich so viele Projekte, dass der Vorstand erst einmal Prioritäten setzen muss. Zusammen mit dem DRK Herdecke und der dortigen freiwilligen Feuerwehr kommt diesen Organisationen die insgesamt 10.000 Euro starke Spende der Sparkasse Hagen/Herdecke zugute.
10.000 Euro, die anstatt Kundengeschenke zu machen, bereits seit zwölf Jahren als Weihnachtsspende mal nur einer, mal mehreren gemeinnützig orientierten Einrichtungen zuteil werden.
So durften nun die Vertreter der jeweiligen Ersthelfer-Institutionen den symbolischen Scheck aus den Händen von Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen/Herdecke, in Empfang nehmen. Walter wies darauf hin, dass viele Aufgaben, die von den Bürgern teils als selbstverständlich angesehen werden, nur erfüllt werden können, weil sich hier die ehrenamtlichen Hilfskräfte teilweise unter Einsatz ihres eigenen Lebens einbringen. Diesen Menschen gelte ganz besonderer Dank und höchste Anerkennung.
Dass es ohne dieses ehrenamtliche Engagement nicht geht, weiß auch Sven Klauswald, THW-Helfersprecher im Ortsverband Hagen: „Wir bieten im Januar beispielsweise wieder einen Helferkurs für Erwachsene an, zu dem sich gerne noch Interessierte melden können.“ Zudem wies Frank Walter auf die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung nachhaltiger gemeinnütziger Projekte durch die Stiftung der Sparkasse Hagen hin.