Wer schafft’s ins Cheerleader-Team?

Beim Workshop des „Phoenix Hagen Dance Teams“ studierten die Teilnehmerinnen eine kurze Tanzfolge ein und bekamen so einen Eindruck davon, wie es beim Casting am Samstag in etwa ablaufen wird. Dann wird die Cheerleader-Truppe für die neue Saison ermittelt. (Foto: Phoenix)

Hagen. (tau) Spaß am Tanzen – und das vor großem Publikum? Dann nichts wie hin zum Casting für das neue Cheerleader-Team von „Phoenix Hagen“. Wer am Samstag, 9. März 2013, die Jury überzeugen kann, ist in der nächsten Saison dabei.

Ob Anfängerin oder Fortgeschrittene, alle Interessentinnen sind eingeladen. 11- bis 17-Jährige können sich für einen Platz bei den „Junior Dancers“ bewerben, ab 18 Jahre (Jahrgang 1995 und älter) kann man einen Platz beim „Phoenix Hagen Dance Team“ ergattern.

Von 9 bis 13 Uhr werden verschiedene Choreographien in der Käthe-Kollwitz-Schule (Liebigstraße 20, 58095 Hagen) einstudiert, ab 14 Uhr startet das große Vortanzen in der Rotunde der Volme-Galerie. Trainerin und Koordinatorin Tanja Straub ist zuversichtlich, dass wieder jede Menge Tanztalente entdeckt werden. „Übrigens bekommen hier nicht nur neue Cheerleader ihre Chance, auch die bereits etablierten Phoenix-Dancer müssen sich beim Casting jedes Jahr aufs Neue beweisen.“

Erfolgreicher Workshop

Bereits am vergangenen Freitag konnten Neugierige bei einem Workshop das „Phoenix Hagen Dance Team“ persönlich kennen lernen und für sich testen, ob Cheerleading überhaupt der richtige Sport ist. Und ein Gefühl dafür bekommen, wie es am 9. März beim Casting ablaufen könnte. Die Juniors-Trainerinnen Alina Schaletzki und Patricia Schneider, die durch den Workshop führten, waren begeistert von dem Andrang. Gleich zwölf neue Tänzerinnen zwischen elf und 20 Jahren kamen zum Probetraining und lernten engagiert eine kurze Tanzfolge. Aber auch „alte Hasen“ waren da, um der einen oder anderen Freundin Schützenhilfe zu leisten.

Freude, Disziplin und Ausstrahlung

Cheerleading – das ist nicht nur Hopserei im Glitzerkleidchen. Für jedes Match in der Enervie-Arena am Ischeland studiert das „Phoenix Hagen Dance Team“ eine eigene Choreographie ein. „Dafür bleiben also in der Regel immer nur zwei Wochen Zeit. Bei zwei Trainingseinheiten pro Woche sind das gerade mal vier Proben“, erklärt Tanja Straub. Technik, Koordination und Kondition stehen auf ihrem straffen Übungsprogramm.

Disziplin, Zeit und Begeisterung fürs Cheerleading ist also Voraussetzung, wenn man seinen festen Platz in der prominenten Sportriege haben möchte. Denn: Die Schrittfolgen und Bewegungsabläufe müssen sitzen. Wichtig ist aber noch etwas anderes: Die Ausstrahlung der Tänzerinnen. Schließlich ist es ihre Aufgabe das Publikum mitzureißen und anzufeuern. „Deshalb achten wir beim Casting auch sehr auf das Auftreten und die Persönlichkeit der Bewerberinnen“, betont die Trainerin.

Das Casting

Wer am nächsten Samstag, 9. März 2013, dabei sein möchte, braucht vorab keine Anmeldung; Minderjährige müssen allerdings beim „Check-in“ in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein oder eine Vollmacht der Eltern vorlegen.

Ein wichtiger Hinweis: Alle Teilnehmerinnen haben Chancen auf tolle Preise – und keine wird mit leeren Händen nach Hause gehen.

Welche Bewerberinnen es geschafft haben – die Zahl der „Auserwählten“ ist nicht festgelegt -, das wird direkt am Ende des Hagener Castings bekannt gegeben.