Wo stehen diese Häuser?

Heimatbund und wochenkurier fragen auch heute wieder: Welcher Leser weiß, wo diese beiden Häuser, höchstwahrscheinlich gebaut um 1905, gestanden haben (oder noch stehen)? (Foto: Heimatbund-Archiv)

Hagen. (JB/ME) Der Hagener Heimatbund (HHB) baut seit drei Jahren ein umfangreiches digitales Fotoarchiv auf. Rund dreißigtausend Bilder sind bereits eingescannt und müssen mit Suchbegriffen versehen werden, damit ein schneller Zugriff möglich ist. Dabei taucht immer mal wieder ein Bild auf, das keiner der zuständigen HHB-Heimatforscher zuordnen kann oder über das so gut wie nichts bekannt ist.

In Zusammenarbeit mit dem wochenkurier hat der Heimatbund deshalb im Dezember 2010 die Serie „Suchbild des Monats“ gestartet. Hierzu der HHB-Vorsitzende Jens Bergmann: „In loser Folge stellen wir ein Bild vor, von dem wir nicht wissen, was darauf zu sehen ist und bitten Sie, liebe Leser, uns bei der Zuordnung zu helfen.“

Das kann man, indem man dem Hagener Heimatbund eine Mail schickt (info@hagenerheimatbund.de), man kann dem HHB auch „normal“ schreiben (Hagener Heimatbund, Eilper Straße 71, 58091 Hagen) oder ihm auf den Anrufbeantworter sprechen (Telefon 0 23 31 / 2 07 56 21 – bitte Telefonnummer hinterlassen, damit jemand zurückrufen kann!). „Sobald wir Klarheit haben, berichten wir, was sich ergeben hat“, verspricht Jens Bergmann.

Heute folgt eine neue Such-Aktion. Wir zeigen zwei typische Mietshausbauten der „Ära 1900“.

Wie seinerzeit üblich, weisen die beiden Bauten nette Vorgärten auf, geziert mit einem Jugendstil-Zaun. Ähnliche Bauten stehen beispielsweise in Wehringhausen oder am Steinplatz in Haspe. Doch wo können die beiden abgebildeten Exemplare gestanden haben? Oder existieren sie gar noch? Auf der Rückseite gibt es den Vermerk: „1913 Foto Sieglinde Niem.“ Der Heimatbund hofft jedenfalls auf kundige Leser.

Übrigens, liebe Leser: Wenn Sie selbst ein Bild haben, von dem Sie nicht wissen, was darauf zu sehen ist, möchte der Heimatbund gerne Hilfe anbieten. „Und wenn Sie Fotos besitzen, die Sie für unsere Datei zur Verfügung stellen wollen (die Originale bekommen Sie natürlich zurück!), würden wir uns auch sehr freuen,“ ergänzt HHB-Vorsitzender Bergmann.