Wo steht dieser Hof?

Heimatbund und wochenkurier fragen auch in diesem Monat wieder: Welcher Leser weiß, wo diese Bauten gestanden haben? Offenbar handelt es sich um einen Bauernhof - um welchen? (Foto: Heimatbund-Archiv)

Hagen. (JB/ME) Der Hagener Heimatbund (HHB) baut ein umfangreiches digitales Fotoarchiv auf. Über dreißigtausend Bilder sind bereits eingescannt und werden mit Suchbegriffen versehen, damit ein schneller Zugriff möglich ist (der wk berichtete). Dabei taucht immer mal wieder ein Bild auf, das keiner der zuständigen HHB-Heimatforscher zuordnen kann oder über dessen Inhalt so gut wie nichts bekannt ist.

In Zusammenarbeit mit dem wochenkurier hat der Heimatbund deshalb im Dezember 2010 die Serie „Suchbild des Monats“ gestartet. Jeden Monat stellen wir ein Bild vor, von dem wir nicht wissen, was darauf zu sehen ist und bitten Sie, liebe Leser, bei der Zuordnung zu helfen.

Das kann man, indem man dem Hagener Heimatbund eine Mail schickt (info@hagenerheimatbund.de), man kann dem HHB auch „normal“ schreiben (Hagener Heimatbund, Eilper Straße 71, 58091 Hagen) oder ihm auf den Anrufbeantworter sprechen (Tel. 0 23 31 / 2 07-56 21 – bitte Telefonnummer hinterlassen, damit jemand zurückrufen kann!).

„Sobald wir Klarheit haben, berichten wir, was sich ergeben hat“, verspricht HHB-Vorsitzender Jens Bergmann. Bei allen bisherigen Such-Fotos“ hat dies hervorragend funktioniert

Heute folgt Teil 5 unserer „Suchaktion“. Gezeigt wird ein Fachwerkhäuser-Ensemble. Offenbar handelt es sich um einen Bauernhof. Aber: Wo mag er gestanden haben. Oder: Existiert er gar heute noch? Jedenfalls ist dem HHB nichts bekannt – es gibt nicht einmal eine Vermutung. Jens Bergmann wäre deshalb froh, wenn ihm wk-Leser auf die Sprünge“ helfen könnten.

Künstler-Nachlässe

Und noch eine Info vom Heimatbund: Letzte Woche fand die Jahreshauptversammlung statt. Die Vorstände Dietmar Millhoff und Jens Bergmann blickten auf ein erfolgreiches 85. Geschäftsjahr zurück. Besonders die Vorträge und Veranstaltungen in der Local-Hero-Woche und zum Denkmaltag ragten heraus und wurden bestens besucht. Schwerpunkte der Heimatbund-Arbeit waren 2010 die Pflege und Ausweitung der vereinseigenen Archive. So konnten das Foto- und das Literaturarchiv entscheidend vergrößert werden. Im Übrigen wurden drei Künstler-Nachlässe übernommen und eingelagert, aus denen der Öffentlichkeit in nächster Zeit Ausstellungen präsentiert werden sollen.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Beschilderung denkmalwürdiger Hagener Gebäude und Plätze. Hierbei konnten im vergangenen Jahr sieben Schilder neu gestaltet und angebracht werden. Circa zehn weitere Schilder sind in Arbeit und werden in den kommenden Wochen hinzukommen.

Buchprojekte

Der Heimatbund ist außerdem mit der Herausgabe verschiedener Buchprojekte beschäftigt. So bleiben HagenBuch und Hagener Impuls feste Größen im Buchjahr. Auch am geplanten Hagener Jugendstil-Band sowie an einem Bildband über die 50er Jahre arbeiten Heimatbund-Mitglieder federführend mit. Das langjährige Mitglied Frank J. Diekmann überraschte die Versammlung mit einer Jahresgabe – einem Buch mit vier Aufsätzen aus eigener Feder, die Diekmann sich und seinen Heimatfreunden zu seinem 85. Geburtstag schenkte.