Zeit für Helden

Hagen. Vom 18. bis zum 25. Juli 2010 ist es in Hagen endlich Zeit für „Helden“ der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010. Zahlreiche Initiativen hatten tolle Ideen und haben daraus ein ungewöhnliches und attraktives Programm auf die Beine gestellt – in Sälen, Konzerthäusern und Museen, auf Brücken und Plätzen, in Bädern und alten Industrieanlagen. Hagen wartet mit einem vielfältigen Angebot auf, um die Bürgerinnen und Bürger und alle Gäste auf eine spannende Reise zur gesellschaftlichen und kulturellen Identität der Stadt einzuladen.

Den (stadt-)räumlichen Schwerpunkt dieser Woche werden das neue Kunstquartier mit dem Emil-Schumacher-Museum und dem Osthaus-Museum sowie die künstlerisch gestaltete Brücke „Ebene 2“ in Altenhagen bilden. An diesen drei Tagen wird sie erstmals einzig für Fußgänger freigegeben und zur höchsten Bar der Stadt avancieren, wenn in der langen Nacht der Museen am 23. Juli das Lichtkunstprojekt des renommierten Rotterdamer Künstlers Geert Mul erstmals zu sehen ist. Höhepunkt der Local-Hero-Woche ist am Samstag, 24. Juli, wenn das Straßentheater Grotest Maru die Fassaden, Balkone und Dächer der Häuser rund um die Hochbrücke auf skurrile, poetische und musikalische Weise bespielt.

Während der gesamten Woche lädt eine lebendige Innenstadt Gäste und Kunden zum Bummeln, Shoppen und Verweilen ein. Künstlerisch gestaltete Litfasssäulen heißen sie an den Eingangsbereichen der City willkommen; Schaufenster und Fußgängerzone greifen das Motto „Jugendstil in Hagen“ auf. Die Modenschau „music meets fashion“ am Donnerstag, 22. Juli, eine Plakatausstellung „Meine Nachbarn, meine Freunde“ – gestaltet von Hagener Schülerinnen und Schülern – in der Volme-Galerie und ein Lichtpfad durch die City sind einige weitere der vielen, vielen „Knüller“ dieser Woche. Ausführlicher berichtet der wochenkurier hierüber am nächsten Mittwoch.