Zeit für Veränderungen in Hagen

Hagen. (as) Hier schlägt das Herz des Wochenkuriers. Olaf Somborn, Elisabeth Müller, Christina Klein, Monika Kühn, Frank Müller, Sabine Schröer sind zuständig für die drei Fs: Mit Freundlichkeit, Fachkenntnis und Fingerspitzengefühl helfen sie Kundinnen und Kunden, die jeweils optimale Werbestrategie für deren Erfolg zu finden. Sie sind Ihre Anzeigenberater beim Wochenkurier.

Vorfreude

Vorfreude herrscht in der Abteilung im Erdgeschoss des Gebäudes Frankfurter Straße 90. Vorfreude auf den Umzug. In zweieinhalb Wochen, am 30. März, wird das Team die Kundinnen und Kunden in neuen, repräsentativen Räumen an der Körnerstraße 45 begrüßen. Dort, direkt neben dem DGB und schräg gegenüber dem ADAC, befindet sich im früheren Gerling-Haus der neue Wochenkurier-Verlagssitz.

Anzeigen- und Verlagsleiter Olaf Somborn ist das Urgestein der Abteilung. „1981 bin ich zum Wochenkurier gekommen“, erzählt er. Und er ist geblieben. Mit einer Unterbrechung. „1992 und 93 hatte ich mir eine Auszeit genommen“, sagt er. „Ich war anderthalb Jahre in Südamerika.“ Die Sprache beherrscht er perfekt. Klar, dass spanischsprachige Kunden sich gerne und vertrauensvoll an ihn wenden.

Großes Kompliment an den Wochenkurier

Mit Spanisch hat Elisabeth Müller so gar nichts am Hut. Dafür geht ihr Herz auf, wenn sie Worte wie „Baile hölt Pohl“ hört. Der Boeler Karnevalsslogan ist für sie ein Ruf aus der Heimat. Sie ist das Gesicht des Wochenkuriers in Boele und Umgebung.

Auch Elisabeth Müller gehört zu den langgedienten Mitarbeitern im Wk-Team. Seit 23 Jahren ist sie dabei. „Die 24 werde ich aber nicht mehr schaffen“, sagt sie. Denn: Am 1. Mai ist Schluss. Elisabeth Müller geht in den Ruhestand. Sie geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Natürlich freut sie sich auf die zusätzliche Zeit, die sie mit der Familie, mit Freunden und in ihrem heiß geliebten Garten verbringen kann. Aber da ist auch Wehmut. „Ich hab mich hier immer wohl gefühlt“, sagt sie und macht der Wochenkurier-Geschäftsführung das wohl größte Kompliment, das man in Zeiten von Krise, Zukunftsängsten und Unwägbarkeiten aussprechen kann: „Ich hab hier nie Angst gehabt, arbeitslos zu werden.“

„Eigentlich“, sinniert sie, „hätte ich auch noch länger bleiben können.“ Doch irgendwann muss Schluss sein. Sie möchte Platz machen für Jüngere. Jüngere wie Sabine Schröer oder Frank Müller, übrigens nicht verwandt oder verschwägert mit Elisabeth Müller. Die beiden gehören seit 2011 zum Team.

Keine Anzeigen „von der Stange“

Diplom-Kaufmann Frank Müller muss nicht lange überlegen, um zu formulieren, was ihn am Wochenkurier und seiner Arbeit reizt: „Wir begegnen tagtäglich unterschiedlichen Menschen und unterschiedlichen Persönlichkeiten“, sagt er. Ihm geht es um partnerschaftliches Arbeiten. „Ich will keine Anzeigen ‚von der Stange‘ verkaufen, sondern gemeinsam mit den Kunden die passende Strategie finden“, sagt er.

Sabine Schröer nickt. „Wir verkaufen nicht nur“, sagt sie. „Wir betreuen und begleiten unsere Kunden.“ Der Erfolg gibt ihr Recht. Sabine Schröer: „Ich könnte jedes Mal Luftsprünge machen, wenn wieder jemand anruft und sagt, dass er eine tolle Resonanz auf die Anzeigen hatte.“

Wohl kaum jemand kennt den Wochenkurier so gut wie Monika Kühn. Begonnen hatte ihre Karriere als Sekretärin in der Redaktion. Danach sorgte sie im Korrektorat dafür, dass sich keine Fehler in die Anzeigen einschleichen konnten. Anschließend wechselte sie in die Kleinanzeigen-Abteilung. Nun betreut sie ihre Kundinnen und Kunden in der Anzeigenabteilung. „Sie ist unser Wanderpokal“, witzelt Kollegin Christina Klein. Monika Kühn muss grinsen. Die umfassenden Einblicke in das Verlagswesen haben ihr das Fingerspitzengefühl verliehen, welche Schriften, Logos oder Fotos die Werbestrategie ihrer Kunden am besten unterstützen können.

Die Ärmel hochkrempeln

Christina Klein lacht viel. Sie nimmt ihre Kollegen gern auf die Schippe, aber auch sich selbst. Wenn sie an ihre 20 Jahre beim Wochenkurier zurückdenkt, muss sie schon wieder grinsen: „Das war ein bisschen wie Kinderlandverschickung.“ Sie hat bereits in jeder Geschäftsstelle gearbeitet, die der Wochenkurier zu bieten hat. Wenn eine Kollegin Nachwuchs bekam oder ein Kollege krank wurde – kein Problem. Christina Klein machte sich auf die sprichwörtlichen Socken und sprang ein in Schwerte, Iserlohn oder früher auch in Dortmund.

„Ein Tag ohne Lachen ist vergeudet“, sagt Christina Klein. Doch wenn es um ihre Kunden geht, krempelt sie wie auch ihre Kollegen die Ärmel hoch. Ihr Credo: „Eine individuelle Kundenberatung für Geschäftsanzeigen und Beilagen.“ Die Kundenzufriedenheit geht ihr im Beruf über alles. „Wir möchten gut sein“, sagt sie. „Und immer besser werden. Der Service wird bei uns sehr groß geschrieben.“

Da sind sie wieder, die drei Fs: Freundlichkeit, Fachkenntnis und Fingerspitzengefühl. Lassen Sie sich beraten, jetzt noch in der Frankfurter Straße 90, demnächst am neuen Verlagssitz des Wochenkuriers an der Körnerstraße 45.