Zocken bis zur Pleite: Sucht-Experten helfen

Heike Roß-Helmig und Marie-Luise Theunissen-Spitzley vom Beratungstelefon Glücksspielsucht beraten die Leser bei der Wochenkurier-Telefonaktion am 18. Februar. (Fotos: be.p)

Hagen. (Red.) Wenn ein Familienmitglied Stammgast in der Spielhalle ist oder Abend für Abend online zockt, kann das für alle Beteiligten schlimme Folgen haben. Vertrauensvolle Beziehungen werden zerstört, weil sich die Spielenden gefühlsmäßig abwenden und ganz ihrer Leidenschaft widmen.
Um unangenehme Tatsachen zu verbergen – zum Beispiel, dass wegen des Spiels das Konto leer ist – werden Lügen aufgetischt. Die finanzielle Lebensgrundlage der ganzen Familie gerät ins Wanken. Oft reicht das Geld nicht einmal mehr für Nahrungsmittel oder für die Miete.
Krankheit
Glücksspielsucht ist eine Krankheit. Fundierte Informationen über deren Entstehung und mögliche Therapien können helfen, der Sucht frühzeitig entgegen zu wirken oder die richtigen Maßnahmen für eine Behandlung zu ergreifen.
Kann man jemanden vom Glücksspiel abhalten? Wie wird Glücksspielsucht therapiert? Wie wirkt man Rückfällen entgegen? Kann man das Konto von Spielsüchtigen sperren lassen?
Diese und alle anderen Fragen beantworten am Montag, 18. Februar, von 16 bis 18 Uhr die Expertinnen Marie-­Luise Theunissen-Spitzley und Heike Roß-Helmig vom Beratungs­telefon zur Glücksspielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Deutschem Lotto- und Totoblock. Die Beratung ist anonym, die Telefonnummer kostenlos: 0800-1372700. Rufen Sie an!

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