Zugänge: So sehen Hagener ihre Stadt

Hagen. Der Begriff „Stadtzugänge“ eröffnet ein breites Spektrum von Sichtweisen. Das Forum „Stadt – Bau – Kultur Hagen“ beschäftigt sich am Donnerstag, 13. September 2012, um 19 Uhr im Rathaus genau mit diesem Thema. Es werden die Arbeiten und Sichtweisen einzelner Hagener Gruppen präsentiert und vorgestellt. Zum Programm gehören auch Referate und ein Theatersketch.

Erste Ansichten und Eindrücke einer Stadt können sehr unterschiedlich sein, je nachdem, auf welchem Wege und mit welchem Verkehrsmittel man sich ihr nähert. Der Besucher wird dabei mit charakteristischen Situationen konfrontiert, man denke nur an den klassischen Zugang vom Hauptbahnhof aus, an die Zufahrt mit dem Auto durch eintönige Gewerbegebiete, aber auch – wie in Hamburg – den eher ungewöhnlichen vom Wasser her bei der Ankunft mit einem Schiff.

Es käme also darauf an, einen hohen, positiv besetzten Wiedererkennungswert zu schaffen. Doch wo sind die Signale, die den Ankommenden willkommen heißen und ihm die Stadt interessant und lebenswert erscheinen lassen? Wie kommt es, dass oftmals gerade die Stadteingänge zu den urbanen oder suburbanen Problembereichen gehören und von der Stadtplanung und erst recht vom Stadtmarketing vernachlässigt zu sein scheinen? Das Forum versucht, Anworten zu finden.