Zurück zum Glück: Phoenix-Hagen-Heimkehrer Dominik Spohr

Kapitän Spohr wird bei Phoenix eine tragende Rolle übernehmen und ein großes Vorbild sein. (Foto: Jörg Laube)

Kapitän Spohr wird bei Phoenix eine tragende Rolle übernehmen und ein großes Vorbild sein. (Foto: Jörg Laube)

Hagen. (cs) Fünf lange Jahre hat es gedauert, bis der Hagener Dominik Spohr den Weg zurück in die Volmestadt gefunden hat. Seine letzte Saison für Phoenix Hagen spielte er 2011/2012, bevor er die Feuervögel in Richtung Gießen verließ. Als die Gießen 46ers Ende der Saison 2012/2013 aus der ersten Basketball-Bundesliga abstiegen, wechselte Spohr zu den sogenannten Veilchen zur BG Göttingen.
Stammkraft und Vorbild
Schnell entwickelte er sich zur Stammkraft und zum Publikumsliebling. Auch sein damaliger Head-Coach Johan Roijakkers erkannte, was auch sein Basketball-Ziehvater Mattias Grothe in Dominik Spohr sieht: „Auf dem Parkett ist Dominik ein Vorbild für die jüngeren Spieler und zeigt, wie man ein richtiger Profispieler ist“, so Roijakkers über Spohr.
Diese Aufgabe soll er als Kapitän nun auch im Team von Phoenix Hagen übernehmen. Mit seinen 28 Jahren ist er der erfahrenste Profispieler der Feuervögel und fester Baustein im Konzept von Matthias Grothe, Co-Trainer Kai Schulze und Assistent Alex Nolte.
Zurück zum Glück
Spohr selbst entschied sich bereits früh dazu, seinen Vertrag bei der BG Göttingen nicht zu verlängern – und das obwohl ihm mit Sicherheit noch einige Jahre in der ersten Basketball-Bundesliga bevor gestanden hätten. Doch der 28-jährige Forward hat einen simplen und doch völlig verständlichen Grund für seinen sportlichen Abstieg und die Rückkehr nach Hagen: Die Liebe – sowohl die zu seiner langjährigen Partnerin, als auch die zur Heimat.
Zudem spielte der Wunsch, eines Tages wieder von Matthias Grothe trainiert zu werden, eine große Rolle bei der Entscheidungsfindung. „Ich hatte meine Zeit in Gießen und Göttingen, aber jetzt ist auch meine Freundin mal dran, die sich kürzlich als Psychologin in Hagen niedergelassen hat“, erklärt Spohr seine Rückkehr nach Hagen.
Auf das erste Saisonspiel vor heimischen Publikum am 30. September freut sich der gebürtige Hagener natürlich besonders: „Ich freue mich sehr über meine Heimkehr nach Hagen. Nochmals für Phoenix Hagen auflaufen zu können und eine tragende Rolle zu übernehmen macht mich auch stolz. Ich freue mich schon jetzt auf das erste Meisterschaftsspiel in der Ischelandhalle und die Fans.“