Zwei weitere Jahre als Cheftrainer

Setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auch in der kommenden Saison weiter fort: Trainer Ingo Freyer und Co-Trainer Steven Wriedt. (Foto: Phoenix)

Hagen. Ingo Freyer bleibt auch in den kommenden beiden Jahren Cheftrainer des Basketball-Bundesliga-Teams von Phoenix Hagen. Der 40-Jährige einigte sich am Donnerstag mit den Clubverantwortlichen auf einen Vertrag bis 2013.

Wir freuen uns, den gemeinsam vor vier Jahren begonnenen und überaus erfolgreichen Weg mit Ingo Freyer und seinem Co-Trainer Steve Wriedt weitergehen zu können. Die Coaches haben trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eine tolle Leistung erbracht und in diesem Jahr eine fantastische Entwicklung mit unserer jungen, unerfahrenen Mannschaft durchlaufen. Diesen Weg wollen wir fortsetzen, um Phoenix weiter nach oben zu bringen“, freut sich Geschäftsführer Oliver Herkelmann.

Jan Pommer, Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga lobte vergangen Donnerstag in Hagen den unglaublichen Basketball-Enthusiasmus in Hagen, mahnte aber auch eine finanzielle Weiterentwicklung an. (Foto: Phoenix)

Auch Ingo Freyer glaubt daran, dass in Hagen noch eine Menge zu bewegen ist: Mein Ziel war es immer, gemeinsam mit den Menschen an einem Standort vertrauensvoll etwas aufzubauen. Das hat hier bisher sehr gut geklappt und ich habe das Gefühl, dass die Arbeit noch nicht getan ist. Die operative Zusammenarbeit mit Steven Wriedt und Oliver Herkelmann hat sich sehr gut entwickelt. Das ist nicht selbstverständlich.“ Vor allem freut sich Freyer über die geklärte Hallensituation nach Fertigstellung der Enervie-Arena: Wir bekommen dadurch endlich Kontinuität ins Training, die wir in den letzten beiden Jahren nicht hatten. Ich denke, dass das ein Vorteil für uns ist. Zudem wollen wir die Strukturen weiter verbessern und auch bei der Förderung von Nachwuchsspielern sehe ich viele Ansätze.“

Beim Phoenix-Sponsorentreffen am Donnerstagabend in der Märkischen Bank machte Gastredner Jan Pommer, Geschäftsführer der Beko-BBL allerdings klar, dass Phoenix es auf Dauer schaffen muss, seinen Etat etwa durch mehr Sponsorengelder und etwas höhere Eintrittspreise aufzustocken. Mit dem bisherigen Volumen, das sehr viel weniger hergibt als das anderer Vereine, werde es für Phoenix auf Dauer schwierig, so Pommer in seiner launigen Rede.