Zweites Heimspiel: Phoenix trifft auf Jena

Hagen. (jh) Gegen den Aufsteiger aus Jena klingt das lange
Phoenix-Wochenende aus. Wenn Phoenix Hagen am Sonntag, 2. Oktober, um 15.30 Uhr
Science City Jena in der Arena am Ischeland empfängt, ist das für die Feuervögel
bereits das zweite Duell innerhalb weniger als 48 Stunden.
Am gestrigen Freitagabend absolvierte Phoenix seine erste Auswärtspartie der
Saison 2016/2017 bei den Eisbären Bremerhaven mit den Ex-Hagenern Fabian Bleck
und Ivan Elliott. Das Ergebnis des Auswärtsspiels stand bei Redaktionsschluss
noch nicht fest.
Science City Jena kehrte als Meister der ProA nach acht Jahren Pause ins
deutsche Basketball-Oberhaus zurück. Der Aufsteiger verschlief aber die
Anfangsphase beim Auftaktspiel in Gießen und verlor letztlich mit 76:86.
Jenas Trainer Björn Harmsen setzt auf geballte Erfahrung in Verbindung mit
außergewöhnlicher Qualität. Die Routiniers Immanuel McElroy (36 Jahre, ehemals
Berlin und Braunschweig), Julius Jenkins (35 Jahre, Bamberg und Berlin), Wayne
Bernard (35 Jahre, Ludwigburg und Mitteldeutscher BC) sowie Filiberto Rivera (34
Jahre, Bamberg) gehören zu den Leistungsträgern.
Leistungsträger
mit Erfahrung
Auch ansonsten setzt Björn Harmsen auf Spieler mit Bundesligaerfahrung. Das
gilt für Forward Stephan Haukohl (Mitteldeutscher BC) ebenso wie für die Center
Kenneth Frease (Braunschweig, Tübingen), Oliver Clay (Mitteldeutscher BC,
Berlin) und Oliver Mackeldanz (Vechta).
Playmaker Knight
Die Fäden im Jenaer Spiel zieht Playmaker Marcos Knight. Der 27-Jährige kam
vor der Saison von den MLP Academics Heidelberg, die im vergangenen Jahr Jenas
Ligarivale waren und in der diesjährigen Preseason von den Feuervögeln besiegt
wurden.
Knight war der einzige BBL-Neuling der elf in Gießen eingesetzten Akteure –
und überragte mit 26 Punkten und acht Rebounds. Auch die Thüringer hatten keine
Zeit, um durchzuschnaufen: Jena bekam es zur Heimpremiere am Freitag gleich mit
dem dicken Brocken Alba Berlin zu tun.
Nicht zuletzt dank der starken Besetzung unter den Körben ist Jena variabler
als die BG Göttingen, die vor einer Woche in einer sehr kleinen Formation gegen
Phoenix antrat.
Dunbar nach
Problemen zurück
Da kommt es Headcoach Ingo Freyer mehr als gelegen, dass sich Jeremy Dunbar
zurückgemeldet hat. Der Neuzugang aus Vechta konnte nach Rückenproblemen zu
Beginn der Woche wieder ins Teamtraining einsteigen. Wenn es für ihn bereits in
Bremerhaven zu einem Einsatz gereicht hat, kann er morgen gegen Jena immerhin
seine Heimpremiere in der Basketball-Bundesliga feiern.