2.500 Euro für Kultur am Bahnsteig

Letmathe. (th) „Pudelwohl“ fühlt sich Lutz Borgolte, Repräsentant der Krombacher Brauerei, als Gast im „Bahnsteig 42“, Deutschlands erstem Inklusionsbahnhof in Letmathe. Mit großer Freude übergab er daher die Spende von 2.500 Euro für das Projekt „Kultur am Bahnsteig“ an die Iserlohner Werkstätten.

Im April 2015 eröffneten die Iserlohner Werkstätten den „Bahnsteig 42“. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier gemeinsam und können aufgrund der hohen Besucher-Frequenz eines Bahnhofs viele Kontakte knüpfen. Schon im Mai 2015 startete dann auch das Projekt „Kultur am Bahnsteig“.

Roter Faden Inklusion

Einmal im Monat findet eine kulturelle Veranstaltung im Bahnhof statt. Ob Konzert, Kabarett oder kulinarische Aktionen – rote Faden ist dabei immer das Thema Inklusion. Das Konzept ist durchaus erfolgreich, bislang waren alle Veranstaltungen ausverkauft und auch Karten für die bereits bekannten kommenden Termine sind schon größtenteils vergriffen.

Auf Spenden angewiesen

Trotzdem refinanzieren sich diese hochkarätig besetzten Kultur-Events – im Gegensatz zu den restlichen Aktivitäten am „Bahnsteig 42“ – nicht selbst, deshalb sind die Iserlohner Werkstätten in diesem Bereich auf Spenden und Sponsoren angewiesen.

Da kommt das Geld von Krombacher natürlich gerade recht. Seit 2003 vergibt die Brauerei jährlich rund 100 Spenden à 2.500 Euro an gemeinnützige Projekte – bislang überreichten die Krombacher Außendienst-Mitarbeiter 2,677 Mio. Euro. Lutz Borgolte hat also schon viel gesehen, der „Bahnsteig 42“ ist für ihn dennoch etwas Besonderes.