Advent in Barendorf

Iserlohn. (Red) Ein wahres Fest für die Sinne erwartet die Besucher am zweiten und dritten Adventswochenende jeweils von 12 bis 20 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt in Barendorf, zu dem das Iserlohner Stadtmuseum unter Leitung von Gerd Schäfer einlädt.

Ein Fest für die Sinne

Die Augen können sich kaum satt sehen am weihnachtlich geschmückten idyllischen Fachwerkdorf und an den schönen Dingen, die treppauf, treppab in den Gebäuden und an den zahlreichen Hütten und Ständen zwischen den Häusern angeboten werden. Die Ohren geben sich gern den weihnachtlichen Klängen hin. Die Nase genießt das Duftgemisch aus Tanne, Lebkuchen, Kerzen, Zimt, Nelken und Feuer. Die Hände wärmen sich am heißen Punschbecher und Zunge und Gaumen schwelgen in adventlichen Genüssen.

Der Barendorfer Weihnachtsmarkt findet am 3. und 4., sowie am 10. und 11. Dezember 2011 jeweils von 12 bis 20 Uhr statt. (Foto: Veranstalter)

Eine besondere Kulisse

Der außergewöhnliche und anspruchsvolle Kunst- und Handwerkermarkt in Barendorf hat der Waldstadt längst neue Freunde jenseits der Stadtgrenzen beschert, ganz zu schweigen von den Scharen der Iserlohnerinnen und Iserlohner, die sich den romantischen Markt inmitten des historischen Fachwerkensembles in der alten Fabrikanlage Maste-Barendorf, einem der bedeutendsten Industriedenkmäler Südwestfalens, auf keinen Fall entgehen lassen wollen. Das alte Fabrikendorf, in dem vor 150 Jahren noch Metalle gegossen und bearbeitet wurden, entfaltet im Advent seinen ganz besonderen Reiz und vermittelt eine unverwechselbare Atmosphäre, die zu einem stimmungsvollen vorweihnachtlichen Bummel einlädt.

Echtes Kunst und altes Handwerk

Zahlreiche geschmückte Stände mit ihren vielfältigen Angeboten reihen sich im kleinen, festlich beleuchteten Dorf aneinander. Auch in den historischen Gebäuden werden nahezu ausschließlich Einzelstücke aus den Werkstätten und Händen vornehmlich Iserlohner oder regionaler Künstler und Kunsthandwerker präsentiert. Niveauvolles Kunstgewerbe wie Holzartikel, Keramik, Scherenschnitte, Krippen, Marionetten, Schmuck, Patchwork, Filzobjekte und viele andere handgefertigte Erzeugnisse prägen den Charakter dieses Weihnachtsmarktes.

Wo sonst kann man die Künste und Fertigkeiten einer Münzsägerin, Blaudruckerin, Handspinnerin, eines Buchbinders, Glasbläsers, Schmiedes, Seilers, Bürstenmachers, Löffelschnitzers und eines Kupferschmiedes aus nächster Nähe erleben? Ihre Vorführungen zeigen alte, fast ausgestorbene Handwerkskünste, die nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben. Die auch im Alltag in Barendorf tätigen Künstler freuen sich, an den Weihnachtsmarkt-Wochenenden die Besucherinnen und Besucher in ihren Ateliers begrüßen zu dürfen, ihre Kunst zu zeigen und gute Gespräche zu führen.

Nicht ohne Musik

Zum Barendorfer Weihnachtsmarkt gehört auch ein gediegenes, adventliches Musikprogramm. Am Samstag, 3. Dezember 2011, um 15 Uhr tritt das große Blechbläserensemble der Musikschule Iserlohn unter der Leitung von Martin Schröder auf.

Der „Junge Chor 5nach5“ und der Pop-Chor „RiSE UP!“ unter der Leitung und mit Klavierbegleitung von Ute und Hanns-Peter Springer ist um 17 Uhr zu hören.

Am Sonntag, 4. Dezember 2011, um 15 Uhr singt der Waldstadtchor unter der Leitung von Alma Dauwalter, bevor um 17 Uhr die „Jazz-Nikoläuse“ Weihnachtsmusik im Dixielandstil zum Besten geben.

Das zweite Barendorfer Weihnachtsmarkt-Wochenende gestalten musikalisch um 17 Uhr wiederum die „Jazz-Nikoläuse“. Am Sonntag, 11. Dezember 2011 ist nochmals das große Blechbläserensemble der Musikschule Iserlohn – dieses Mal unter der Leitung von Udo Fricke – zu hören, bis ab 17 Uhr Benedikt Lausberg mit seiner Trompete für ganz besonders feierliche Klänge sorgt.

Willkommene Auszeit

Wer schon einmal dort war, weiß es: Wer nach Barendorf kommt, nimmt sich eine kleine Auszeit von der Hektik des Alltags und zieht am Ende vorweihnachtlich beglückt aus dem kleinen Fachwerkdorf am Rande des dunklen Baarbachtales wieder gestärkt in die helle und laute Welt des Alltags hinaus…