Aktion des Iserlohner Jugendrates

Iserlohn. Der Kinder- und Jugendrat (KiJuRat) der Stadt Iserlohn möchte ein Zeichen für Toleranz und Demokratie setzen.

Dafür möchte er möglichst viele Iserlohnerinnen und Iserlohner dazu bewegen, sich der Aussage “Ich will, dass alle Menschen in Deutschland in Frieden leben können und niemand wegen seiner Herkunft, Religion, Hautfarbe, Kultur, Kleidung, Nationalität, Muttersprache, Augenfarbe… Angst haben muss” anzuschließen und sich fotografieren zu lassen.

Am kommenden Samstag, 23. Juni 2012, von 11 bis 14 Uhr werden einige KiJuRats-Mitglieder darum einen Stand auf dem Alten Rathausplatz vor der Stadtbücherei aufbauen und Passanten ansprechen. Die Fotos verwenden die Jugendlichen zusammen mit dem genannten Slogan für Plakate, die sie an ihrem Stand selbst gestalten.

Entstanden war die Idee nach der Teilnahme einer KiJuRats-Delegation an einer Diskussionsrunde im Düsseldorfer Landtag im Januar zum Thema “Jugend für Toleranz und Demokratie – Aktion und Projekt gegen Rechtsextremismus”. Die jungen Iserlohner wollten sich “zu Hause” für Toleranz und Demokratie einsetzen. Angeregt durch das Buch “101 Projektideen gegen Rechtsextremismus”, das der KiJuRat auf Empfehlung von Johannes Böing von ProMensch angeschafft hatte, entstand die Idee für die Foto- Plakataktion. Erstmals wurde sie am 5. Mai im Rahmen des Quartiersfestes im Bereich Südliche Innenstadt/ Obere Mühle mit großem Erfolg durchgeführt. Viele Plakate sind dabei entstanden, für die sich damals unter anderem auch die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag und der Vorsitzende des Integrationsrates Ercan Atay bei ihrem Festbesuch ablichten ließen.

Alle Plakate sollen am Ende des Jahres in einer Ausstellung im Rathausfoyer gezeigt werden.