Amtseintritt im Iserlohner Rathaus: Bürgermeister Ahrens begrüßt neue Ressortleiter

Eine sonnige Begrüßung gab es am vergangenen Dienstag, 7. November, für die neuen Ressort­leiter Christian Eichhorn (l.) und Jochen Köhnke (r.) von Bürgermeister Dr. Peter Paul ­Ahrens im Rathaus der Stadt Iserlohn. Hier fand die erste gemeinsame Vorstandsverwaltungssitzung statt. (Foto: Lara Zeitel)

Iserlohn. (lz) Nun sind sie endlich da und im Rathaus der Stadt Iserlohn eingetroffen: die neuen Ressortleiter Christian Eichhorn und Jochen Köhnke. Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens begrüßte sie kürzlich zu ihrem Amtsantritt und zur ersten Verwaltungssitzung des Vorstandes.

Altbekannt und ganz neu

Christian Eichhorn ist in Iserlohn bereits ein bekanntes Gesicht. Er war bis vor seinem Antritt als Ressortleiter 3 für Sicherheit, Bürger und Feuerwehr der offizielle Feuerwehrführungsleiter der Feuerwehr in Iserlohn.

Jochen Köhnke hingegen ist neu in der Waldstadt. Der Münsteraner, der schon jetzt ganz begeistert von seinem neuen Arbeitsort spricht, wird zukünftig das Ressort 4 für Kultur, Migration und Teilhabe (Integration) leiten. Beide sind froh, dass es jetzt richtig los geht.

Veränderungen im Rathaus

„Durch die neuen Ressorts werden einzelne Einheiten nun nach und nach verändert“, erklärt Dr. Peter Paul Ahrens den Wandel im Verwaltungssektor. „Die Abteilungen werden dann den einzelnen Ressorts zugeordnet und so neu strukturiert.“

Fortschrittlich

„In meinem Ressortbereich werde ich mich federführend um die einzelnen Gruppen kümmern und diese leiten und lenken, um bestimmte Dinge bis Ende 2017 umzusetzen“, verspricht Christian Eichhorn. Besonders im Bereich „E-Government“ soll sich einiges verändern. So sollen Bürgerinnen und Bürger zukünftig die Möglichkeit haben, ihre notwendigen Behördengänge via Internet zu tätigen. „Wir wollen weiterhin Ansprechpartner für die Menschen sein“, sagt Christian Eichhorn. „Dennoch geht es darum, die Nutzung von Smartphones mit einzubeziehen.“ Über den Bereich der Feuerwehr hinaus geht es für ihn vor allem darum, die Mitarbeiter auf den Sektoren außerhalb der Feuerwehr kennenzulernen und neue Netzwerke zu schaffen. Neben Bedarfsplänen, die Christian Eichhorn erstellen will, sollen im Bereich des „E-Governments“ vorrangig Schnittstellen gefunden werden, um sich einerseits weiterzuentwickeln und andererseits den Kontakt zu den Bürgern nicht zu verlieren.

„Die Digitalisierung soll lediglich ein Angebot sein“, betont Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens.

Und was macht der Neue?

Für Jochen Köhnke wird es nun zunächst einmal darum gehen, die Stadt und ihre Bürger kennenzulernen. Im Bereich der Kultur sieht er einen positiven Stand der Dinge. „ Der Kulturbereich in Iserlohn ist so gut aufgestellt – da gibt es nichts, was man direkt angehen oder umgehend verändern müsste“, sagt er. Darum will er sich erst einmal auszutauschen mit den örtlichen Einrichtungen und Ämtern, um dann eine saubere Analyse machen zu können und den Bereich der Diversität und Integration mit konkreten Themen anzureichern. „Es wird darum gehen, ein Leitbild zu erarbeiten.“

Darüber hinaus möchte er auch den Stolz der Bürger auf ihre Stadt verstärken. „Es fehlt noch ein bisschen das ‚Ich bin stolz, ein Iserlohner zu sein‘. Dieses Grundgefühl darf auch ruhig noch mehr nach außen getragen werden“, sagt er.

Erste Gespräche

Und wie wurden sie aufgenommen beim ersten Treffen mit den Vorstandsmitgliedern?

„Der Eindruck war durchweg positiv“, sind sich beide einig. Und scheint es, als sei man in den Gesprächen schon weit über das Thema „Kennenlernen“ hinausgewachsen.