Auch „Hemer schaut hin“

(Grafik: Stadt Hemer)

Hemer. Aus einer gemeinsamen Plakatausstellung „Iserlohn schaut hin! Für mehr Aufmerksamkeit gegen sexuellen Missbrauch von Kindern” vom Jugend- und Ordnungsamt der Stadt Iserlohn, dem Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen (ZfB) und dem Berufskolleg des Märkisches Kreises in Iserlohn ging im Sommer 2017 aus 120 Entwürfen das Siegerplakat von Eileen Asbeck hervor. Die Aktion soll die Bürger für das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder sensibilisieren und dazu aufrufen, Verdachtsmomente von sexuellem Missbrauch präventiv zu melden. Die Stadt Hemer schließt sich diesem sensiblen Thema an, denn auch „Hemer schaut hin“.

Dieses Siegerplakat wird nun in regelmäßigen Abständen und an zentralen Orten in Hemer zu sehen sein. Die Plakate sollen Mut machen bei Verdachtsmomenten genauer hinzuschauen und dazu aufrufen, tätig zu werden und sich fachlich beraten zu lassen. Deshalb ist die Telefonnummer des Zweckverbandes für psychologische Beratungen und Hilfen in Hemer (Tel. 02372 / 14783) gut sichtbar darauf angegeben. Bürgermeister Michael Heilmann unterstützt die Aktion: „Der Schutz von Kindern vor sexuellen Übergriffen geht uns alle an. Wir müssen hinsehen und sollten keine Scheu haben, Verdachtsfälle bei den zuständigen Stellen zu melden.“