Auf dem Weg aus dem DEL-Keller?

War in den vergangenen Wochen nicht sehr oft „amused“: Trainer Uli Liebsch. (Foto: Lewandowski)

Iserlohn. (Red.) Irgendwie hatte er sich den Saisonstart anders vorgestellt. Trainer Uli Liebsch jedenfalls ist not amused über die lange Fehlschlagreihe der Roosters. Nun soll wieder ein Sieg her, der die Möglichkeit gibt, sich langsam, aber sicher aus dem Keller der Deutschen Eishockey-Liga herauszurobben. Möglich ist das am morgigen Sonntag, 3. Oktober, um 14.30 Uhr beim Heimspiel gegen die Hamburg Freezers.

Die Begegnungen mit den Hamburger „Kühlschränken“ wird jedenfalls von den Fans heiß erwartet. Denn wenigstens auf dem Papier stehen die Roosters ganz groß da. Sie konnten sieben der vergangenen neun Heimspiele gegen das Team aus dem hohen Norden für sich entscheiden. Auswärts sieht die Bilanz nicht so gut aus, obwohl die Roosters immer noch gern gegen das letzte Aufeinandertreffen in Hamburg zum Abschluss der vergangenen Saison denken. Schließlich sicherten sich die Iserlohner Eishockey-Spieler einen 4:3-Erfolg in Hamburg.

Doch nun haben sich ein paar Vorzeichen geändert. Besonders achten müssen die Iserlohner auf Niklas Treutler. Der gerade einmal 19-jährige Torhüter ist bei den Freezers auf dem besten Weg zur Nummer eins. Gegen die Augsburger Panther wurde Treutler zum Matchwinner.

In Iserlohn hingegen läuft es augenblicklich noch nicht so ganz rund. Da gibt es Abstimmungsprobleme in der Verteidigung, aber auch in den Angriffsreihen fehlen die zündenden Ideen. Da hilft nur eins: Augen zu und durch, damit die Ladehemmungen überwunden werden können. Vielleicht am morgigen Sonntag gegen die Hamburg Freezers. Ein Heimspiel-Erfolg würde dem Trainer jedenfalls wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.