Augsburger Panther – Iserlohn Roosters

Augsburg/Iserlohn. (akl) Auf, auf nach Augsburg. Und dort ging es direkt gut los: Nach knapp anderthalb Minuten spielten die Roosters ihr erstes Powerplay. Kurz darauf gab es jedoch auch zwei Strafminuten gegen Iserlohn, in denen Augsburg die Hartgummischeibe ins Iserlohner Tor brachte – laut Schiedsrichter nach Auswertung des Videobeweises allerdings mit dem Schlittschuh: Kein Tor. Zwei Minuten nach dieser Aktion holten die Blau-Weißen zum Gegenschlag aus und Nick Petersen konnte in der 7. Minute die Führung bejubeln. Die Roosters ließen etwas nach, dafür gab es in Unterzahl auch direkt den Konter der Augsburger Panther, welche in der 13. Spielminute in Überzahl den Ausgleich erzielen konnten. Chet Pickard rettete das Unentschieden in die erste Pause.

Im Mitteldrittel legte der IEC dann wieder eine Schippe drauf. Schneller konzentrierter, fokussierter spielten die Roosters und erarbeiteten sich einige Chancen, welche jedoch nicht genutzt werden konnten. In der 25. Minute klingelte es durch Boris Blank im Augsburger Tor, er nutzte eine Überzahlsituation. Das Spiel schien nun in den Händen der Roosters zu liegen, zum Ende des Drittels überstanden sie sogar eine doppelte Unterzahl unbeschadet und so ging es mit der Führung von 2:1 in die Kabine.

Selbstbewusst und sicher starteten die Sauerländer ins letzte Drittel, nach knapp 5 gespielten Minuten war es dann wieder Nick Petersen, der einnetzte und die Führung ausbauen konnte. Plötzlich wendete sich das Blatt, die Augsburger drehten auf und erhöhten stetig den Druck. Das wurde belohnt: Mit einem Doppelschlag in Minute 52 und 54 glichen die Panther aus. Die beiden Tore beflügelten die Gastgeber so sehr, dass sie schließlich in der 58. Minute tatsächlich noch das Siegtor erzielen konnten. So ist Eishockey: schnell und unberechenbar.

Die Statistik

  • Augsburg: Meisner – Tölzer, Lamb; Oberg, Rekis; Dinger, Bettauer – LeBlanc, Holzmann, Iggulden; Matsumoto, Mancari, Hanowski; Weiß, Grygiel, Ciernik; Mackay, Thiel, Polaczek
  • Roosters: Pickard – Orendorz, Raymond; Button, Teubert; Côté, Lavallée; Shevyrin – York, Blank, Petersen; Jaspers, Caporusso, Macek; Bassen, Ross, Sylvester; Hamill, Connolly, Friedrich
  • Schiedsrichter: Gordon Schukies (Herne), Markus Schütz (Bad Aibling)
  • Tore: 0:1 (7:00) Petersen (Blank), 1:1 (12:25) Grygiel (LeBlanc/5:4), 1:2 (24:53) Blank (Hamill, Ross/5:4), 1:3 (44:36) Petersen (Connolly), 2:3 (51:09) LeBlanc (Holzmann, Iggulden), 3:3 (53:18) Weiß (Lamb, Tölzer), 4:3 (58:00) Lamb (Tölzer, Weiß)
  • Strafminuten: Augsburg 8, Iserlohn 14 + 10
  • Zuschauer: 4.250