Aus Freude am Helfen: „DRK-Familie“ wächst

Iserlohn. (clau) Ob Sport oder Kultur – viele Veranstaltungen in der Waldstadt könnten gar nicht stattfinden ohne die, die im Hintergrund bleiben: die ehrenamtlichen Sanitäter, die im Falle eines Falles qualifiziert Erste Hilfe leisten können. Jeder von ihnen hat eine 60-stündige Qualifizierung durchlaufen, bildet sich ständig weiter und opfert unentgeltlich denen, die feiern und Spaß haben, einen Teil seiner Freizeit.
Rund 50 Ehrenamtliche zählt zurzeit der DRK-Kreisverband Iserlohn mit Sitz am Karnacksweg 35a. Davon sind etwa 35 ausgebildete Sanitäter. Sie setzen sich ein aus „Freude am Helfen“ und weil sie die gute Gemeinschaft zu schätzen wissen, die sie als „fast schon eine Familie“ erleben. Der DRK-Ortsverband war noch 2015 personell auf einem Tiefstand. Seitdem hat er mit zahlreichen Aktionen die Werbetrommel gerührt. Es ist gelungen, vor allem junge Menschen für die Arbeit zu begeistern. Aktuell gehören eine ganze Reihe von erst 16-Jährigen zum Team. Jüngere finden den für sie passenden Platz beim Jugendrotkreuz.
„Wir haben im vergangenen Jahr noch einmal viel Geld in die Ausbildung gesteckt“, sagt Michael Vucinaj, hauptamtlicher Vorstand. Interessante Workshops und gemeinsame Dienstabende mit dem DRK in Letmathe sorgen weiter für frischen Wind. Investiert wurde zuletzt auch in die Ausstattung: 18.500 Euro wurden für neue Kleidung ausgegeben, 5.000 Euro für moderne Funkgeräte und noch einmal 2.000 Euro für einen Mannschaftstransportwagen.
Nicht zum ersten Mal wird das DRK vor Ort von den Stadtwerken Iserlohn unterstützt. „Ohne euch gibt es kein Event – so einfach ist das“, sagt Stadtwerke-Pressesprecher Mike Kowalski, der Anfang dieser Woche einen symbolischen Scheck über eintausend Euro übergab. „Wir als Heimatversorger sehen die Arbeit des DRK als einfach unverzichtbar an.“ Wer selbst aktiv werden will, kann sich informieren unter www.drk-iserlohn.de oder unter Tel. 02371 / 81930.