Ausstellung zum Ahm-Erhalt eröffnet

Iserlohn. (hc) Überraschend verlief die Eröffnung der Ausstellung der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Ahm. Was schon fast routinemäßig mit der Begrüßung durch den Vize-Bürgermeister Thorsten Schick begann, nahm gegen Ende der Veranstaltung richtig Fahrt aus. Grund dafür war der Geschäftsführer der Hohenlimburger Kalkwerke Dr. Matthias A. Lange, der sich zu Wort meldete und seine Bereitschaft zur Kooperation signalisierte.
Doch der Reihe nach: Auf zwölf Tafeln hat die Bürger­initiative die Vergangenheit, die Beschaffenheit und Gefahren aufgezeigt, die den Ahm betreffen. Der Ahm ist ein Naherholungsgebiet und liegt am westlichen Rand des Iserlohner Stadtgebiets. Die Bürger­initiative will das Gebiet vor dem Rohstoffabbau schützen. Thorsten Schick lobte das ehrenamtliche Engagement der Initiative und erinnerte sich in seiner Ansprache auch an persönliche Erfahrungen mit dem Ahm, beim Spazierengehen.
Das Thema sei „vom Stadtrand in das Herz Iserlohns“ gekommen, so Schick. „Das Rathaus wird trotz aller Onlinedienste immer noch viel genutzt und ist ein Anlaufpunkt“, sagte Schick. Damit ist das Thema Ahm sowohl im verwaltungstechnischen, als auch gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt angekommen.
Nachdem Schick seine Einführung beendet hatte, lud er die Anwesenden ein, das Wort an die Gruppe zu richten. Thomas Meilwes aus der Bürgerinitiative nutzte die Gelegenheit und erklärte den Anwesenden einiges rund um die Initiative und die ausgestellten Tafeln.
Nach diesen Ausführungen übernahm Lange das Wort und bot seinerseits einen Konsens an. Der kleinste gemeinsame Nenner scheinen die Wanderwege und Erkundungspfade zu sein, doch das reicht der Bürgerinitative nicht. Ihr geht es schließlich um den vollständigen Erhalt des Ahm. Beide Fronten scheinen verhärtet, ein Konsens nur schwer möglich.
Bevor die Diskussion noch weiter Fahrt aufnahm, beendete die Vorsitzende der Bürgerinitiative Monika Langmann die Gespräche. Sie rückte die Ausstellung wieder in den Mittelpunkt. Denn: Schließlich hat die Präsentation den Sonderpreis, in einem Wettbewerb der Bezirksregierung Arnsberg gewonnen.