Bärenstark in Schwenningen

Die Knaben des Iserlohner Eishockey-Clubs in Schwenningen: (oben v.l.) Co-Trainer Michael Menzel, Betreuerin Ela Behrens, Vincent Brüggemann, Rene Behrens, Tobias Möller, Ricardo Mango, Ben Busch, Timo Zürcher, Maxi Jung, Noah Bruns, Niclas Czomber, Nikita Alexandrov, Tom Bappert, Marius Senzek, Trainer Axel Müffeler, Mannschaftführer Torsten Busch (unten v.l.) Daniel Wirt, Kevin Pfeiffer, Jonas Neffin, Tim Fleischer und Justin Schütz. (Foto: Young Roosters)

Iserlohn. Mit dem sechsten Platz in einem Feld mit 19 starken Mannschaften holten die Knaben des Iserlohner Eishockey-Clubs (IEC) beim 22. Knaben-Turnier der Deutschen Eishockey-Liga in Schwenningen eine der besten Platzierungen der vergangenen Jahre.

Bereits am ersten Spieltag sollte sich entscheiden, ob das Team von Cheftrainer Axel Müffeler und Co-Trainer Michael Menzel ins Viertelfinale einziehen sollte. Neben Adler Mannheim war auch Bayernmeister Augsburg in der Gruppe der Iserlohner. Und genau auf diesen starken Gegner trafen die Sauerländer in der ersten Partie. Die Zuschauer sahen hochklassiges Hockey und ein ausgeglichenes Spiel. An Spannung war die Begegnung kaum zu überbieten und beide Mannschaften zeichneten sich durch eine starke Defensive aus. Die Entscheidung fiel im Penaltyschießen. Hier hatten die Blauweißen das glücklichere Händchen und gewannen mit 2:1.

Am zweiten Tag folgten deutliche Siege gegen Ravensburg (8:1) und Bietigheim (5:1), ehe es gegen den Ligarivalen aus Mannheim ging. Auch hier präsentierte sich der IEC hellwach und hielt das Spiel gegen den späteren Turniersieger bis in die Schlussphase offen. Die Mannheimer gewannen schließlich mit 4:2. Platz zwei in der Gruppenphase bescherte den vielumjubelten Einzug in das Viertelfinale.

Als Gegner wartete hier der EV Füssen am dritten Tag auf die Young Roosters. Die Iserlohner besaßen mehr Spielanteile gegen die Bayern und führten in der Schussstatistik deutlich. Doch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlte dem Müffeler-Team. Durch Strafzeiten geschwächt gelang der IEC in Rückstand und unterlag mit 0:2. In der Platzierungsrunde gelang ein knapper 1:0-Sieg gegen die Düsseldorfer EG. Platz sechs war sicher und der Jubel groß.

Danach war „die Luft raus“ – am letzten Turniertag kassierten die Iserlohner im Spiel um Platz fünf noch eine klare 1:4-Niederlage gegen den EV Landshut, was der Freude aber keinen Abbruch tat. Mit der Gewissheit, eine der besten Platzierungen für den IEC geholt zu haben, trat die Mannschaft die Heimreise an.