Brückenfest brachte 12.100 Euro fürs Hospiz

Letmathe. (as) Es waren Begegnungen, von denen viele noch lange schwärmen werden. 96 Musiker und natürlich auch Musikerinnen klönten und tratschten und tauschten sich am 6. Oktober 2011 im städtischen Saalbau Letmathe aus. Unters kulturelle Volk hatten sich auch noch reichlich Damen und Herren Sponsoren gemischt. Es herrschte Partystimmung, aber um eine Party im eigentlichen Sinne ging es nicht. Zusammengefunden hatte sich die illustre Gesellschaft, um Geld zu übergeben, den „Erlös“ des Brückenfests. Auf Initiative der Werbegemeinschaft Letmathe überreichten die musikalische und gesellschaftlich aktiven Letmather einen Scheck in Höhe von 12.100 Euro an das Hospiz Mutter Teresa. Genauer: an Manfred Leppert, Schatzmeister des Hospiz-Fördervereins, und an Palliativmediziner Dr. Hugo Hilscher.

Einen Scheck über die stattliche Summe von 12.100 Euro überreichten die am Brückenfest beteiligten Musiker und Organisatoren an den Förderverein des Hospiz Mutter Teresa. Das Foto zeigt (v.l.) Rainer Großberndt (2. Vorsitzender Werbegemeinschaft), Helmut Wockelmann (Die Grafen), Jens Dreesmann (Jens Dreesmann und Band), Palliativmediziner Dr. Hugo Hilscher, Carsten Kleinwegener (Second Hand und tyisch DEUTSCH), Manfred Leppert (Schatzmeister Hospiz-Förderverein) und Manfred Gloede (1. Vorsitzender Werbegemeinschaft). (Foto: A. Schneider)

Vor allem Schatzmeister Manfred Leppert strahlte mit dem Beamer um die Wette, der pausenlos all die Namen der Menschen, die die erfreuliche Spende erst möglich gemacht haben, an die Wand warf. Wie kaum jemand sonst ist er mit den Finanzen des Hospizes vertraut. So ist das Letmather Hospiz genau wie alle anderen Hospize gesetzlich verpflichtet, einen Teil der entstehenden Kosten selbst zu erwirtschaften. Ungefähr 30 Prozent der Kosten sind nicht durch Kranken- oder Pflegekasse gedeckt. Jeder gespendete Cent und jeder Euro sichert die Pflege im Hospiz Mutter Teresa. Jede noch so kleine Spende ermöglicht es den Gästen im Hospiz, in Würde zu leben – bis zuletzt. Die Spende in Höhe von 12.100 Euro ist wahrlich mehr als der so viel zitierte Tropfen auf dem heißen Stein.

Eine Spende fürs Hospiz, das hatten sich die Mitglieder der Werbegemeinschaft als Ausrichter des Brückenfests auf die Fahnen geschrieben. Dass so viel Geld zusammen kommen würde, davon wagte aber selbst der sonst schon einmal recht optimistische Rainer Großberndt in seiner Rolle als Cheforganisator und zweiter Vorsitzender der Werbegemeinschaft kaum zu träumen. Umso überraschter war er jetzt, als das Ergebnis tatsächlich feststand. 12.100 Euro, das ist wahrlich eine gewaltige Summe.

Es ist vor allem eine Summe, bei der es sich angeboten hat, all die zusammen zu trommeln, die diese Spende möglich gemacht haben. Da sind natürlich einmal die vielen, vielen Sponsoren, die mit kleinen und großen Spenden den Auftritt vieler Bands, die mit Letmathe verbandelt sind, beim Brückenfest ermöglicht haben. Und da sind auch all die Musikerinnen und Musiker, für die es eine Ehrensache war, auf ihre Gagen komplett oder zu großen Teilen zu verzichten, als sie hörten, dass dieses Geld dem Hospiz zur Verfügung gestellt werden soll.

So enorm die Summe auch ist, ewig wird auch dieses Geld nicht reichen. Der Förderverein ist immer wieder auf Spenden angewiesen, um das Hospiz Mutter Teresa unterstützen zu können.

Spenden sind möglich an den gemeinnützigen

Förderverein des Hospiz Mutter Teresa
Kontonummer 180 53 470
Sparkasse Iserlohn, BLZ 445 500 45