Die „caput“-Redaktion wurde mit dem Stefan-Haacke-Preis 2018 ausgezeichnet. (Foto: Freddy Klahold)

Iserlohn. Bereits zum achten Mal wurde der Preis des Beirates für Menschen mit Behinderung der Stadt Iserlohn verliehen. Der diesjährige Preisträger ist die Redaktion „caput“.

Das international erscheinende Soziale, Reportage- und Lifestyle-Magazin ist mit seinem kompletten Redaktionsteam im Bahnhof Iserlohn-Letmathe zu Hause. Der Name der Zeitschrift verbindet das lateinische Wort für „Kopf“ mit „kaputt“ und spielt auf das Redaktionsteam an: junge Menschen mit beeinträchtigtem Körper und wachem Geist. Mit Witz und Charme erzählen diese vom Alltag der fast acht Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland und machen viele Vorschläge für Inklusion.

Die Ehrung wurde im Varnhagenhaus Iserlohn durch den Ressortleiter Kultur, Migration und Teilhabe, Jochen Köhnke, und dem Vorsitzenden des Beirates für Menschen mit Behinderung der Stadt Iserlohn, Peter Martin, durchgeführt. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von der „Charly

Sunshine Band“ Iserlohn. Die Charly-Sunshine-Band ist als Schulband der Carl-Sonnenschein-Schule seit nunmehr 25 Jahren eine feste Einrichtung im Schulalltag und weit über die Stadtgrenzen Iserlohns hinaus bekannt.

2010 vom Beirat beschlossen, wurde dieser Preis 2011 zum ersten Mal vergeben und soll nach Willen des Gremiums möglichst jedes Jahr vergeben werden.

Mit diesem Preis werden Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen geehrt, die sich ehrenamtlich oder über ihr berufliches Engagement hinaus mit außergewöhnlichem Einsatz für die Belange von Menschen mit Behinderung in Iserlohn einsetzen. Mit dem Preis soll das Engagement besonders gewürdigt werden. Zusätzlich zu einer Urkunde ist der Preis mit 200 Euro dotiert.