„Carl-Heinz Kipper“-Film

Iserlohn. „Carl-Heinz Kipper – 13 Jahre in Angst“ heißt der Film, der über das Leben von Carl-Heinz Kipper in Iserlohn während des Nationalsozialismus und über seine spätere Integrationsarbeit, die er viele Jahre lang vor allem über die Mitarbeit bei den „Historischen Erkundungen“ geleistet hat, entstanden ist.

Den fertigen Film konnte er selbst leider nicht mehr sehen. Carl-Heinz Kipper ist am 23. Januar dieses Jahres verstorben. Mit ihm hat Iserlohn den letzten Zeitzeugen jüdischer Herkunft verloren. Der Film, zu dem ihn Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens ermunterte, ist nun zu seinem Vermächtnis geworden.

Die Stadt Iserlohn lädt am Sonntag, 18. Mai 2014, um 11 Uhr alle Interessierten zur Filmpremiere in den „Filmpalast Iserlohn“, Kurt-Schumacher-Ring 1-3 ein.

Ein Trailer zum Film ist auf der städtischen Homepage zu sehen. Ab Herbst soll der Film im Rahmen einer „Historischen Erkundung“ eingesetzt werden. Von 2000 bis 2013 wurde die „Historische Erkundung“ in Iserlohn mit 173 Schulklassen durchgeführt. Carl-Heinz Kipper war Ansprechpartner an den Stationen und berichtete abschließend über seine Erlebnisse und Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus.