CDU will es wissen: Wo drückt der Vereinsschuh?

Benjamin Korte (l.) und Fabian Tigges bei der symbolischen Beseitigung von Papierbergen.(Foto: CDU)

Iserlohn. Wo drückt der Schuh bei den Iserlohner Vereinen? Diese Ausgangsfrage hatte die CDU-Ratsfraktion in den Sommerferien genutzt, um eine Vielzahl an Vereinen in Iserlohn anzuschreiben mit der Bitte, vier kurze Fragen über die Zusammenarbeit mit der Verwaltung zu beantworten. Besonders ein Aspekt wurde von den Vereinen besonders oft herausgestellt: Mehr als zwei Drittel der Befragten wünschen sich mehr Digitalisierung seitens der Stadtverwaltung. Insbesondere der Einsatz von Online-Verfahren würde die Zusammenarbeit laut Aussagen wesentlich vereinfachen.

Darüber hinaus gaben einige Vereine an, dass die in den vergangenen Jahren gestiegenen Gebühren, zum Beispiel für Genehmigungen, zu immer höheren Belastungen der Vereine führen würde, die teilweise nur unter erheblichen Anstrengungen aufzufangen seien.
Wünschenswert wäre es für die befragten Vereine auch, wenn Genehmigungen für Veranstaltungen seitens der Stadt nicht erst drei bis vier Wochen, sondern bereits rund acht Wochen vorher erteilt werden könnten. Anderenfalls würde die Zeit zu
knapp sein, um kurzfristige Auflagen umzusetzen.

„Ziel dieser Befragung ist es für uns“, so CDU-Fraktionschef Fabian Tigges, „dass der Arbeit der Ehrenamtlichen wieder mehr Bedeutung beigemessen wird und besonders die Stadtverwaltung zukünftig ehrenamtsfreundlicher agiert. Daher werden wir die Rückmeldungen der Vereine ernst nehmen und einen Antrag an die Verwaltung stellen, entsprechende Maßnahmen zu prüfen, um die Arbeit auf beiden Seiten zu erleichtern.“
„Für die CDU steht ganz klar fest, dass ohne Vereine vieles in unserer Stadt nicht denkbar wäre“, ergänzt Ratsherr Benjamin Korte. „Daher müssen wir dafür Sorge tragen, dass keine unnötige Bürokratisierung die tolle Arbeit der Ehrenamtlichen einschränkt.“