Das Kreuz mit dem Kreuz Bundestag: Ab Mittwoch ist Briefwahl möglich

Iserlohn/Hemer. (as) Keine Frage, die heiße Phase des Wahlkampfs ist eröffnet. Man kann kaum noch einen Schritt durch Hemer oder Iserlohn gehen, ohne ein Wahlplakat zu sehen. Von gefühlt jeder Straßenlaterne, jedem zweiten Baum und vielen weiteren bemerkenswerten Stellen lächeln die Damen und Herren Politiker um die Gunst der Wählerschaft.
Wer macht das Rennen? Nur noch wenige Wochen dauert es, bis diese Frage beantwortet wird. Die Bundestagswahl findet statt am Sonntag, 24. September.
So lange muss aber niemand warten, um die ganz persönlichen Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen. Denn bereits in diesen Tagen werden die Wahlbenachrichtigungen verschickt und ab Mittwoch, 23. August, ist sowohl in Hemer, als auch in Iserlohn die Briefwahl möglich.
Wie beliebt die Briefwahl ist, hat Marc Giebels, Pressesprecher der Stadt Hemer, ausgerechnet: „In Hemer nutzt mittlerweile etwa jeder fünfte Wähler die Möglichkeit, sich vorab Gedanken zu machen, wem er oder sie ihre Stimme schenkt.“
Briefwahl, das muss nicht bedeuten, die Wahlunterlagen schriftlich anzufordern und anschließend wieder zur Stadt zurück zu schicken. Wer mag, kann ab Mittwoch, 23. August, seine Kreuzchen direkt in den Rathäusern in Hemer und Iserlohn machen und den Stimmzettel in die Wahlurne werfen. Auch dieses Verfahren nennt sich Briefwahl. Die Briefwahlbüros sind am Freitag vor der Wahl, also am 22. September, sogar bis 18 Uhr geöffnet.
Ansonsten gilt: Wer durch Briefwahl wählen will, muss dies bei der Stadt Hemer schriftlich, online (www.hemer.de) oder persönlich beantragen. Ein entsprechender Vordruck ist der Wahlbenachrichtigung beigefügt. Bei der Stadt Iserlohn können Anträge online gestellt werden unter www.iserlohn.de, per E-Mail an briefwahl@iserlohn.de oder per Telefax an die Nummer 02371 / 217-2974. Ein telefonischer Antrag ist weder in Iserlohn noch in Hemer möglich.
Die Wahlbüros beider Städte weisen darauf hin, dass Wahlbriefe für eine gültige Stimmabgabe rechtzeitig an die Städte zurückgesendet werden müssen. Die Briefe sollten sicherheitshalber bis spätestens Montag, 18. September, in die Post gegeben werden. Verspätet eingehende Wahlbriefe können bei der Ergebnisermittlung nicht berücksichtigt werden.
Wer die Briefwahlunterlagen für Familienangehörige oder Bekannte abholen möchte, muss eine entsprechende Vollmacht mitbringen. In Iserlohn weist man darüber hinaus darauf hin, dass eine bevollmächtigte Person nicht mehr als vier Personen vertreten darf.