Der Schillerplatz zum Träumen und Staunen

Mit ein wenig Verspätung liegt sie vor, die Broschüre zur einstigen Ausstellung „Das Schillerplatz-Areal im Wandel der Zeit“. Präsentiert wurde das Büchlein jetzt von (v.l.) Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke, Dr. Dagmar Lehmann (Stadt Iserlohn, Stadtentwicklung), Volker Keitmann, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der Schillerplatz-GmbH, Olaf Pestl, Geschäftsführer der Schillerplatz-GmbH, und Michael Schmitt, Aufsichtsratsvorsitzender der Schillerplatz-GmbH.(Foto: A. Schneider)

Iserlohn. (as) Nein, einen gestandenen Politiker wie Michael Schmitt kann man eigentlich nicht mehr so schnell beeindrucken. Doch vor knapp einem Jahr war er es. zu der Zeit nämlich war im Foyer des Iserlohner Rathauses die Ausstellung „Das Schillerplatz-Areal im Wandel der Zeit“ zu sehen. Natürlich, die Ausstellung war beeindruckend, doch noch mehr fasziniert war Unions-Politiker und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Schillerplatz-GmbH Michael Schmitt von all den Menschen, die sich, ganz gleich, wann er selbst durchs Rathaus-Foyer schlenderte, die Bilder von Anno dazumal anschauten und herzhaft darüber diskutierten.

Schmitt war nicht der einzige, dem das riesengroße Interesse der Iserlohnerinnen und Iserlohner aufgefallen war. Schnell war deshalb der Entschluss gefasst: Ein Buch zur Ausstellung muss her. Eine Broschüre, die die Entwicklung des Schillerplatz-Areals durch die Zeiten hinweg darstellt.

Die Mühlen der Verwaltung mahlen vielleicht nicht immer schnell. Doch sie mahlen. Denn jetzt liegt die Broschüre zur Ausstellung vor. Letztere ist zwar nicht mehr im Rathaus-Foyer zu sehen, doch sie ist komplett in dem kleinen, quadratischen Büchlein abgebildet. Mit dabei natürlich all die alten Fotografien zum Träumen und Staunen. Außerdem zeigt das Buch Eindrücke von der Ausstellungseröffnung aus dem Jahr 2017 im Rathausfoyer.
Die Vorstellung des Buchs war eine der letzten Amtshandlungen von Mike-Sebastian Janke, scheidender Stadtbaurat und bald Kreisdirektor im Kreis Unna. Das Büchlein hat noch einmal das Kopfkino bei ihm angeworfen. „Viele Besucher haben die abgebildeten Menschen auf den alten Fotos erkannt“, erzählt er. Das Ausstellungsprojekt sei genau wie die Schiller-Box als eine Form der Bürgerbeteiligung zu verstehen. Er habe sich erhofft, dass sich die Menschen auf diese Weise intensiver mit dem zentralen Platz beschäftigen und sich mit dem aktuellen Umbau, dem riesigen städtebaulichen Projekt identifizieren und mitreden. Dieser Wunsch, das betonte er, sei in Erfüllung gegangen.

Die neue Broschüre „Das Schillerplatz-Areal im Wandel der Zeit“ liegt in allen städtischen Einrichtungen, aber auch beim Wochenkurier an der Karlstraße 2 in Iserlohn aus und kann kostenfrei mitgenommen werden. Nur noch sehr wenige Exemplare sind vorhanden. Doch die Stadt hat bereits eine nächste Auflage in Auftrag gegeben. Sie soll in spätestens zwei Wochen wieder vorliegen. Wer es ganz eilig hat, kann die Broschüre auch downloaden unter www.schillerplatz-iserlohn.de.