„Die Bürgerschützen“

Iserlohn. Wie viele Tage noch bis Schützenfest? – Es kommt mit großen Schritten näher. Ein untrügliches Zeichen für sein Nahen ist die noch fast druckwarme Ausgabe der Festschrift „Die Bürgerschützen“. Das 51. Jahrbuch für Mitglieder und Freunde des Iserlohner Bürger-Schützen-Vereins liegt nun vor.

Die 51. Festschrift des IBSV „Die Bürgerschützen“ liegt vor. Auch Nicht-Schützen finden darin interessanten Lesestoff über die Alexanderhöhe und die Geschichte der Stadt im 19. Jahrhundert - und ein äußerst lebhaftes und vielschichtiges Schützenwesen. (Foto: Claudia Eckhoff)
Die 51. Festschrift des IBSV „Die Bürgerschützen“ liegt vor. Auch Nicht-Schützen finden darin interessanten Lesestoff über die Alexanderhöhe und die Geschichte der Stadt im 19. Jahrhundert – und ein äußerst lebhaftes und vielschichtiges Schützenwesen. (Foto: Claudia Eckhoff)

Der „Höhe“ gewidmet

Der Titel zeigt einen historischen Entwurf für das „neue Schützenhaus“ von Iserlohn aus dem Jahre 1899. „150 Jahre Alexanderhöhe Iserlohn“ lautet denn auch der diesjährige Untertitel. Diesem Thema sind größere Teile der Festschrift gewidmet. In einem detail- und bildreichen Aufsatz widmet sich Ernst Dossmann dem „bürgerschaftlichen Einsatz des IBSV im 19. Jahrhundert und eben dem damit verbundenen Jubiläum 150 Jahre Alexanderhöhe. Hier ist noch einmal nachzulesen, was Alexander Löbbecke als Namensgeber der Alexanderhöhe groß und unvergessen machte. Auch die wechselvolle Geschichte der Bebauung der Höhe mit Außen- und Innenansichten der diversen Festbauten wird dargestellt. „Schöne Pläne, aber zu wenig Geld“ lautet die Überschrift unter dem letzten Absatz des Artikels. Das abgebildete Gewinner-Modell des Architektenwettbewerb wird wohl vorerst ein reines Wunschbild bleiben müssen.

Aus dem Vereinleben

Rund um das zentrale Thema gruppiert sich eine große Fülle von Artikeln rund um das Vereinsleben im vergangenen Jahr. Hier wird noch einmal alles lebendig und sichtbar, was sich zwischen Schützenfest und Schützenfest ereignet hat. Es gibt Rückblicke auf das vergangene Schützenfest mit vielen Bildern, Berichte aus den Kompanien, der Artillerie, der Fermo-Körner-Compagnie, aus der Jugend, vom Hofstaat, über den Herrenausflug, den Martinszug, Pfingsten am Ballotsbrunnen, das Caller Maifest, den Neujahrsball, Jubilarsehrungen und vieles mehr. Noch einmal nachzulesen ist dabei auch die Tischrede, die Dr. Wilhelm Bleicher am 30. Juni 2012 beim Traditionsessen gehalten hat. „Vor 775 Jahren – Iserlohn in der Morgendämmerung seiner Geschichte“ lautete der Titel der Rede anlässlich des Jubiläumsjahres der Stadt. Eine Fülle historischer Abbildungen illustriert den geschichtlichen Ausblick.

Blick nach vorn

Aber der Blick geht auch nach vorn. Die Festschrift beinhaltet so ziemlich alles, was es rund um den kommenden Festverlauf zu wissen gibt: Dabei werden die Festfolge und die Einzelheiten um den Festzug erläutert, die Musik zum Schützenfest und zur Musikparade vorgestellt.

Die Festschrift erhält jeder, der Karten für das Schützenfest 2013 vom 5. bis zum 8. Juli 2013 kauft, als kostenlose Dreingabe in der Geschäftstelle des wochenkuriers an der Friedrichstraße 22. Kombi-Karten für alle vier Schützenfesttage kosten 22 Euro, ermäßigt 20 Euro. Karten für die Musikparade am 7. Juli 2013 am Hemberg gibt es für 15 Euro.