Die Flut geht: Iserlohn hilft

Iserlohn. (as) Städte, Dörfer, ganze Landstriche stehen unter Wasser. Mit Sandsäcken versuchen Menschen, sich gegen die Gewalt der Fluten zu stemmen. Wehrlos müssen zusehen, wie die das Wasser das, was sie sich über Jahre und Jahrzehnte aufgebaut haben, von den Fluten mitgereißt. „Die Verzweiflung wächst von Tag zu Tag“, sagt Dimitrios Axourgos, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands Iserlohn. „Wer die Bilder aus den überfluteten Gebieten sieht, weiß: Da gehen Existenzen verloren.“

„Nicht jeder kann oder konnte in die Katastrophengebiete fahren, um dort mit anzufassen und den Menschen beizustehen“, sagt Dimitrios Axourgos. „Aber jeder kann helfen. Auch jetzt noch oder gerade jetzt.“ Jetzt, wo sich das Wasser zurückzieht und das Ausmaß der Schäden sichtbar wird. „Das S in SPD steht auch für Solidarität“, sagt der Stadtverbandsvorsitzende der Iserlohner Sozialdemokraten. Um ein Zeichen für gelebtes Miteinander zu setzen, lädt die Iserlohner SPD gemeinsam mit dem Iserlohner Kreisverband des Deuschen Roten Kreuzes und der Gaststätte „Baroque“ ein zu einem Charity-Abend am Donnerstag, 20. Juni 2013, ab 18.30 ins „Baroque“ an der Wasserstraße 5. Die Akteure wollen Spenden sammeln für die Opfer der Flut.

Und sie gehen mit gutem Beispiel voran. So beginnt beispielsweise an diesem Abend um 20 Uhr die After-Work-Party im „Baroque“. Ein Großteil des Eintritts (drei Euro) und der gesamte Erlös aus dem Bierverkauf wird als Spende an das Deutsche Rote Kreuz überwiesen. Von 18.30 bis 20 Uhr haben wohlmeindende Gäste die Möglichkeit, ohne Eintritt, dafür aber bei einem Glas Sekt und einem kleinen Imbiss die Hilfsaktion zu unterstützen. „Vertreter des DRK-Kreisverbandes Iserlohn sind vor Ort, sie können Spenden annehmen und Spendenquittungen ausstellen“, sagt Dimitrios Axourgos.

„Die gesamte Spendensumme, die an diesem Abend zusammen kommt, wird an die Flutopfer weitergeleitet“, sagt der Stadtverbandsvorsitzende der SPD. Besonders schön wäre es natürlich, wenn die Summe des Charity-Abends komplett für die Hilfe in der Iserlohner Partnerstadt Glauchau verwendet werden könnte. Ob das möglich ist, muss allerdings noch in den nächsten Tagen überprüft werden.

Doch ganz gleich, wo das Iserlohner Spendengeld hilft, die größte Not ein wenig zu lindern: „Wir hoffen auf eine schöne Summe“, sagt Dimitios Axourgos. „Denn jeder Cent hilft.“