Iserlohn. Als Polizeibeamte am Mittwoch, 14. Februar, mehrere Wohnungen in einem Mehrfamilienwohnhaus sowie einen Kiosk in Iserlohn nach Betäubungsmitteln durchsuchten, war schnell klar, dass dies ein empfindlicher Schlag gegen die örtliche Betäubungsmittel-Szene werden würde.

So konnten bei drei Beschuldigten letztlich ca. 3,5 Kilogramm Marihuana (Straßenverkaufswert ca. 30.000 Euro), ca. 200 Gramm Amphetamin (ca. 20.000 Euro) und rund 13.000 Euro in bar beschlagnahmt werden. Weiterhin fanden die Beamten über eine versteckte Zugangstür eine „Heim-Plantage“ mit Marihuana-Aufzucht.

Intensive Ermittlungen im Vorfeld ergaben, dass der Betreiber eines Kiosks und dessen direkte Nachbarn nicht unerheblich mit Betäubungsmitteln illegalen Handel treiben sollen. Der anfängliche Tatverdacht konnte durch das Ermittlungsergebnis eindeutig belegt werden. Dies wurde auch vom Vorführrichter beim AG Iserlohn bestätigt. Letztlich ergingen in zwei von drei Fällen Haftbefehle gegen die Festgenommenen. Die Ermittlungen dauern an.

(Symbolfoto: NicoLeHe/pixelio.de)