Duschen – aber richtig: „Dreh auf und spar!“

Martin Wulf

Martin Wulf, Juan Manuel Diaz-Borrego, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Hemer, und Astrid Lindner, Leiterin der Verbraucherberatungsstelle am Theodor-Heuss-Ring, wissen schon, wie das geht. (Foto: Claudia Eckhoff)

Iserlohn. (clau) Was kostet eigentlich Duschen? Auf Campingplätzen weiß man das oft genau: Für 20 Cent oder einen anderen Festbetrag fließt eine Minute lang warmes Wasser. Aber was kostet das Duschen zuhause in den eigenen vier Badezimmerwänden?
„Zehn Cent pro Minute kann da schon allein der Strom kosten, den der elektrische Durchlauferhitzer verbraucht“, sagt Martin Wulf, Energieberater bei der Verbraucherzentrale in Iserlohn. Und er rechnet vor: „Für acht Minuten Duschen wären das 80 Cent. Bei täglicher Dusche gemessen an den heimischen Wasser- und Abwasserpreisen schlägt das mit rund 400 Euro pro Person und Jahr zu Buche.“
Wie ermittelt man die genauen eigenen Kosten? Wie kann man mit kleinen Maßnahmen beim Duschen viel sparen, ohne sich zu hetzen oder zu frieren oder überhaupt spürbar auf sein Wohlbehagen verzichten zu müssen? Das erläutert die Verbraucherzentrale am Theodor-­Heuss-Ring 5 in ihrer diesjährigen Herbstaktion. Termine gibt es unter Tel. 02371 / 2194101. Die Experten beraten gezielt zum Thema und halten informative Flyer unter dem Titel „Dreh auf und spar!“ bereit. Tipps zu Sparduschköpfen, zum Vorwählen der Duschtemperatur, zum Duschverhalten an sich und zu den derzeitigen Bundesfördermitteln zum Austausch alter Durchlauferhitzer sind echtes Geld wert.
 Die Verbraucher können sich auch selbst informieren auf der Internetseite www.verbraucherzentrale.nrw/warmwasser.