„Einer geht noch rein“ – Iserlohner Stadtwerke öffnen zur WM die Heimatversorger-Arena

So kann Vorfreude aussehen: Dr. Klaus Weimer, Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn, und Marketing-Leiter Mike Kowalski (r.) präsentierten die Aktionen des Heimatversorgers rund um die Fußball-Weltmeisterschaft. (Foto: Andrea Schneider)

Iserlohn. (as) Wie die Orgelpfeifchen stehen sie da, die vier Matrjoschka-Puppen mit den weißen Leibchen und dem stilisierten Bundesadler auf der Brust. Das kleinste Püppchen, das mit der vorwitzigsten Frisur, das auch noch die Zahl 2018 auf dem Körper trägt, plappert in einer Sprechblase: „Einer geht noch rein“.

So sehen in diesem Sommer die Wunschträume der deutschen Fußballfans aus. Wer live dabei sein möchte, wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den Weltmeisterschafts-Titel verteidigt oder, wie es Mike Kowalski, Marketingleiter der Stadtwerke Iserlohn formuliert, „den fünften Stern holt“, sollte sich auf das Gelände der Stadtwerke an der Stefanstraße machen. Denn dort steigt die Party bei jedem deutschen Spiel. Das Gelände wird wieder in die Heimatversorger-Arena verwandelt. Bis zu 4.967 Menschen finden Platz zum gemeinschaftlichen Fußballgucken auf der größten Leinwand Südwestfalens. Sieben mal 4,5 Meter misst sie – das ist größer als so manches Appartement.

Die Spiele der „Mannschaft“ sind natürlich die Stars der Fußball-Spätnachmittage beziehungsweise -Abende. Doch die Iserlohner Stadtwerke lassen es drumherum ganz gewaltig krachen. Nach dem Wahlspruch einer bekannten TV-Show lädt der Heimatversorger ein zum spektakulären „Schlag den Lokal-Promi“. Vor dem Kick in Russland und auch in der Halbzeitpause trittpro Spiel ein Herausforderer gegen einen TV-bekannten Iserlohner oder eine Iserlohnerin an. Es locken interessante Preise. Sollte der Herausforderer gewinnen, kann er oder sie sich über ein 50-Zoll-Marken-Flatscreen-Fernsehgerät freuen. Hat der Promi mehr Glück, darf er oder sie 500 Euro für einen karitativen Zweck verteilen.

Mutige Herausforderer können sich ab sofort bis zum 8. Juni online auf www.heimatversorger.de bewerben. Ein Online-Voting auf facebook.com/heimatversorger findet bis zwei Tage vor dem Deutschlandspiel statt und entscheidet darüber, welcher Bewerber oder welche Bewerberin gegen den Iserlohner Promi antreten darf.

Für alle, die nicht so gern auf der Bühne stehen, gibt es unter kicktipp.de/heimattipp ein Online-Tippspiel. Die Tippgemeinschaft spielt dabei um VIP-Karten für die kommende Roosters-Saison.

Selbstverständlich ist auch für Speis und Trank gesorgt. Es gibt Bier, alkoholfreie Getränke und selbstverständlich die Stadion-Wurst. Für die Bewirtung sorgen die Waldstadtbrauerei und das Team des VfK Iserlohn. „Zu Fan-freundlichen Preisen“, wie Mike Kowalski ergänzt.

Zum ersten Mal öffnet die Heimatversorger-Arena an der Stefanstraße übrigens am Sonntag, 17. Juni, ihre Tore. Um 17 Uhr beginnt das Vorrunden-Spiel gegen Mexiko. Zwei Stunden vorher ist Einlass. Letzteres gilt auch für die Spiele am Samstag, 23. Juni, um 20 Uhr gegen Schweden und am Mittwoch, 27. Juni, um 16 Uhr gegen Südkorea.

Wenn die deutsche Nationalelf weiterkommt, werden die Stadtwerke auch alle weiteren Spiele mit deutscher Beteiligung übertragen.

Möglich ist eine Terminkollision mit dem IBSV-Schützenfest. Das hängt von dem Platz ab, den sich „die Mannschaft“ in ihrer Gruppe erspielt. Doch hier sucht die Stadtwerke-Geschäftsführung bereits das Gespräch mit den Bürgerschützen, um Fußball-Fieber und Iserlohner Schützenfest harmonisch zu verbinden.

Keine Frage: Am liebsten möchten die Stadtwerke ihre Arena auch am 15. Juli öffnen. Dann nämlich wird das Weltmeisterschaftsfinale angepfiffen. Doch die Iserlohner bleiben eisern: Gefeiert wird nur bei deutscher Beteiligung. Ansonsten bleibt die Arena geschlossen… bis zum nächsten großen Event.