Erster Weltkrieg in Iserlohn: Vortragsreihe

Iserlohn. Zahlreiche Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt, Fernsehdokumentationen, Ausstellungen und Gedenkveranstaltungen erinnern daran, dass im Sommer vor hundert Jahren der Erste Weltkrieg ausbrach. Auch auf Iserlohn hatte der Erste Weltkrieg viele Auswirkungen. Deshalb widmet sich das Stadtarchiv in Kooperation mit der Volkshochschule Iserlohn in einer Vortragsreihe von September bis Dezember diesem Thema.

Eine Kultur des Erinnerns

Die Bandbreite der Vorträge reicht von der Geschichte des Vereinslazarettzuges T3 des Deutschen Roten Kreuzes, der unter anderem von Stadt und Kreis Iserlohn finanziert wurde, über Kriegslyrik in lokalen und regionalen Zeitungen bis hin zum Kriegsende 1918 und zur Erinnerungskultur in der Weimarer Republik. Das Team des Stadtarchivs ermöglicht bei einer Lesung von Textpassagen aus Briefen und Tagebüchern von Iserlohnern Einblicke in den Alltag an der Front und in der Heimat.

Außerdem bietet das Stadtarchiv eine Führung durch die Ausstellung „Lieb Vaterland, magst ruhig sein“ an, die sich dem Ersten Weltkrieg im heutigen Märkischen Kreis widmet. Die Führung findet statt am Sonntag, 12. Oktober 2014, ab 14 Uhr im Kreishaus in Altena. Für die kostenfreie Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die nur schriftlich im Stadtarchiv Iserlohn oder per E-Mail an archiv@iserlohn.de entgegengenommen wird.

Die Vorträge beginnen jeweils um 18.30 Uhr im Stadtarchiv in der Alten Post, Theodor-Heuss-Ring 5. Der Eintritt kostet jeweils vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro.

Die Termine im Überblick

  • Montag, 22. September 2014
    „An irgendwelche Fürsorge während der Fahrt ist kaum zu denken“, Iserlohn und der Vereinslazarettzug T3 des Deutschen Roten Kreuzes im Ersten Weltkrieg, Vortrag von Christian Brachthäuser, Siegen.
  • Dienstag, 14. Oktober 2014
    „Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!“, Gedichte für den Krieg 1914-1918, Vortrag von Dr. Walter Wehner, Iserlohn.
  • Montag, 27. Oktober 2014
    „Kampf für des Vaterlandes Größe und Ehre?“, Kriegsgedenken und Erinnerungskultur in Iserlohn während der Weimarer Republik (1918-1933), Vortrag von Dr. Oliver Schulz, Paris.
  • Montag, 17. November 2014
    „Ach, ich denke so viel an den Frieden!“, Briefe und Tagebuchaufzeichnungen von Iserlohnern aus der Zeit des Ersten Weltkrieges.
  • Dienstag, 2. Dezember 2014
    „In völliger Ruhe und Ordnung..?“, Das Kriegsende 1918 und die Revolution in Iserlohn, Vortrag von Götz Bettge, Iserlohn.

Der Flyer zur Vortragsreihe liegt in allen städtischen Kultureinrichtungen, in der Stadtinformation am Bahnhofsplatz sowie den Rathäusern am Schiller- und Werner-Jacobi-Platz aus. Er ist sind natürlich auch im Stadtarchiv in der Alten Post oder im Internet erhältlich.