Es wird mörderisch in Iserlohn

Krimi-Elite gibt sich die Ehre - Wk verlost Karten

Mord am Hellweg in Iserlohn
Sie stellten das Iserlohner Programm des größten europäischen Krimifestivals „Mord am Hellweg“ vor: (v.l.) Matthias Quaschnik, Kulturdezernent Jochen Köhnke und Heiner Remmert vom Westfälischen Literaturbüro. (Foto: A. Schneider)

Iserlohn. Es wird gefährlich in Iserlohn. Grausam. Blutrünstig. Verwegen. Denn: Krimiautoren ziehen in die Stadt ein. Nicht irgendwelche. Mit Volker Klüpfel und Michael Kobr, den Erfindern der Geschichten um Kommissar Kluftinger, hinterlässt Deutschlands erfolgreichstes Krimi-Autorenduo eine blutige Visitenkarte in Iserlohn. Freunden des skandinavischen Krimis muss das Duo Hjorth und Rosenfeldt wohl kaum noch vorgestellt werden. Die Reihe um den ebenso genialen wie ambivalenten Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann genießt international Kult-Status.

Doch von vorn: Zum zweiten Mal beteiligt sich Iserlohn am größten internationalen Krimifestival „Mord am Hellweg“. Sechs Veranstaltungen werden wohliges Grausen in die Stadt tragen. Den Auftakt macht Margarete von Schwarzkopf. Sie liest am Samstag, 29. September, um 15.45 Uhr in der Dechenhöhle. Ein sicherlich ungewöhnlicher Ort für eine Autorenlesung. Doch ein Ort mit enger Beziehung zu dem neuen Buch der Autorin.

„Schattenhöhle“ heißt es. Der Verlag hat die Erscheinung des neuen Druckwerks eigens vorgezogen, damit die Premierenlesung tatsächlich in der Dechenhöhle stattfinden kann.
Und noch ein Autor findet sich in der Dechenhöhle ein. Jens Lubbadeh liest ebenfalls am Samstag, 29. September, um 18.15 Uhr aus seinem in einer vermeintlich idealen Zukunft spielenden Erfolgsthriller „Neandertal“.

Deutschlands erfolgreichstes Autorenduo Klüpfel und Kobr macht am Samstag, 13. Oktober, ab 19.30 Uhr das Parktheater unsicher. Hier geht es nicht nur um Mord und Totschlag. Das Duo entführt sein Publikum in einen manchmal absurden allgäuer Kosmos. Und sie zeigen in ihrem neuen Kluftiger-Krimi auf, wie der Kommissar zu den wurde, der er ist.

Ein „Blind Crime Date“ erwartet die Besucher am Sonntag, 14. Oktober, um 18 Uhr in der Städtischen Galerie am Theodor-Heuss-Ring. „Herzrasen ist garantiert“, verspricht Heiner Remmert vom Westfälischen Kulturbüro. Natürlich wissen Insider, wer an diesem Abend sein neuestes Buch aufschlagen und daraus lesen wird, doch für das Publikum wird es ein Geheimnis bleiben, bis der Autor, die Autorin oder vielleicht auch das Duo die Galerie betritt. Kulturdezernent Jochen Köhnke ist überzeugt: „Es wird mörderisch gut“.

Max Goldammer wird am Mittwoch, 17. Oktober, um 19.30 Uhr im Barendorf erwartet. Der Shootingstar unter den deutschsprachigen Autoren hat sich bereits mit Iserlohn vertraut gemacht. An der Seite von Walter Wehner machte er sich mit der Stadt vertraut, über die er anschließend einen Kurzkrimi für die zum Festival erscheinende Anthologie „Mord am Hellweg“ verfasst hat. Am 17. Oktober jedoch präsentiert er den dritten Fall seines Kommissars Max Heller: „Vergessene Seelen“.

Das schwedische Autorenduo Michael Hjorth und Hans Rosenfeld stellt sich dem Iserlohner Publikum am Donnerstag, 8. November, um 19.30 Uhr in der Schauburg vor. Präsentiert wird der sechste Teil der Reihe um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann „die Opfer, die man bringt“. Den deutschen Lesepart übernimmt an diesem Abend übrigens Schauspieler Heio von Stetten.

Um die Vorfreude auf die mörderische Zeit in Iserlohn noch ein wenig zu steigern, verlost der Wochenkurier zwei Eintrittskarten für die Lesung von Jens Lubbadeh am Samstag, 29. September, um 18.15 Uhr in der Dechenhöhle.

Wer teilnehmen möchte, sollte sich sputen: Schreiben Sie eine Karte an den Wochenkurier Iserlohn, Karlstraße 2, 58636 Iserlohn, oder besuchen Sie die Geschäftsstelle des Wochenkuriers und geben hier Ihre Karte persönlich ab. Sie können uns auch eine E-Mail senden an iserlohn@wochenkurier.de.

Wichtig: Auf allen Zusendungen muss das Stichwort „Mord“ vermerkt sein. Außerdem Ihr Name, Ihre Anschrift und eine Telefonnummer, unter der wir Sie tagsüber erreichen können. Einsendeschluss ist Dienstag, 25. September, um 12 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin der zwei Karten für die Lubbadeh-Lesung wird telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sollte das Glück nicht hold sein, hilft ein Weg zur Iserlohner Stadtinformation am Stadtbahnhof. Dort gibt es Eintrittskarten für die „Mord am Hellweg“-Lesungen im Vorverkauf.