Falscher Beton in Letmathe

Letmathe. Der Bau der Lennepromenade und des Lenneradweges rückt näher. Der Rat der Stadt Iserlohn hat in seiner Sitzung am 30. September die Vergabe der Bauarbeiten an die Firma Bennig aus Münster beschlossen. Die Firma hat in den vergangenen Jahren wiederholt Arbeiten in Iserlohn ausgeführt. Zuletzt wurde von dem Unternehmen die Treppenanlage zum Fritz-Kühn-Platz erstellt.

Es ist geplant, dass Anfang November die ersten Arbeiten in Angriff genommen werden. Zunächst werden Rodungsarbeiten durchgeführt, anschließend erfolgen die Erdarbeiten.

Auf weitere Einschränkungen müssen sich Autofahrer auf dem Lennedamm einstellen, denn bei der Instandsetzung der Stützwand gibt es eine Verzögerung: Beim Gießen des Gehweges zwischen der Bahnhofsbrücke und der Gennaer Brücke wurde von dem dafür beauftragten Bauunternehmen versehentlich nicht der ausgeschriebene Beton, sondern ein für diese Zwecke ungeeignetes Material verbaut. Zur Beseitigung dieses Mangels muss der gesamte Beton abgetragen und der Gehweg neu hergestellt werden, um am Ende ein qualitativ hochwertiges, dauerhaftes Gesamt-Bauwerk zu bekommen. Diese Arbeiten beginnen in der kommenden Woche.

Ein finanzieller Schaden entsteht der Stadt Iserlohn dadurch nicht. Jedoch muss die halbseitige Sperrung des Lennedamms zirka sechs Wochen länger eingerichtet bleiben als bisher geplant, also bis voraussichtlich Ende November. Die fußläufige Verbindung über die Bahnhofsbrücke kann voraussichtlich Ende der kommenden Woche wieder freigegeben werden.